Fahrsport: Sandro Koalick gewinnt in Kladruby bei den Zweispännern

Tanja Anson Dritte bei den Einspännern

Kladruby/CZE (fn-press). Der Sieger des CAI3* im tschechischen Kladruby heißt Sandro Koalick. In der Konkurrenz der Zweispännerfahrer war der 31-jährige aus Drebkau nicht zu schlagen. Fast elf Punkte betrug sein Vorsprung auf den nachfolgenden Martin Gössl (CZE).

Platz zwei in der Dressur, Platz zwei im Marathon und Platz eins im Hindernisfahren – so die Einzelergebnisse des deutschen Championatskaderfahrers. Torsten Koalick, ebenfalls Drebkau, gewann die Dressur, fiel aber nach einer nicht so optimalen Marathonfahrt (Rang 17) deutlich zurück. Zusätzliche 6,62 Punkte im Kegelparcours bedeuteten für ihn Platz sieben im 21-köpfigen Teilnehmerfeld aus sechs Nationen.

Einspännerfahrerin Tanja Anson aus Drebkau konnte sich auf Platz drei hinter dem Polen Bartolomiej Kwiatek und dem Tschechen Jan Exnar behaupten. Mit Imperator war die 29-jährige jeweils Vierte in der Dressur und im Marathon und Sechste im Hindernisfahren. Die zweite deutsche Teilnehmerin, Ulrike Firk aus Plön, belegte mit Nicolai Platz drei in der Dressur, schied aber während der Marathonfahrt aus. In der Konkurrenz der Vierspänner verpasste Rene Poensgen aus Eschweiler knapp einen Platz unter den Top 3. Mit Platz vier in der Dressur, Platz drei im Marathon und Platz fünf im Hindernisfahren, wurde Poensgen Vierter der Gesamtwertung. Der Sieg hier ging an den Tschechen Jiri Nescavil sen.