Zusammenfassung Derby-Meeting Hamburg 2014

 

(Hamburg)  Der Hamburger Renn-Club blickt auf ein erfolgreiches IDEE Derby-Meeting 2014. Bereits am letzten Renntag des siebentägigen Top-Ereignisses bilanzierte HRC-Präsident Eugen-Andreas Wahler zufrieden: „Wir werden am Ende auf rund 3 Millionen Euro Umsatz kommen. Bedenkt man, dass wir im vergangenen Jahr ein außergewöhnlich gutes Ergebnis aufgrund vieler Faktoren hatten, dann dürfen und müssen wir heute ein gutes Derby-Meeting feststellen.“ Ohnehin hatte der Hamburger Renn-Club die eigenen Umsatzerwartungen nicht auf der Basis des Vorjahres berechnet. Mit 1,118 Millionen Euro Wettumsatz ragte erwartungsgemäß der Sonntag mit dem IDEE 145. Deutschen Derby in Hamburg-Horn heraus.

„Kleinigkeiten“ habe er sich notiert, ließ Wahler wissen, Details über deren Veränderung man bis 2015 nachdenken könne. Grundsätzlich erhielt das IDEE Derby-Meeting rundherum gute Kritiken, auch das Geläuf hielt allen Erwartungen Stand. Erfreulich aufwärts habe sich auch die Besuchertendenz entwickelt. An den sieben Meeting-Tagen waren rund 50.000 Besucher auf der traditionsreichen Rennbahn in Hamburg-Horn zu Gast. Wahler: „Es ist zudem ein wichtiges und gutes Signal, wenn die Verlängerung bestehender Sponsorenverträge noch vor Ort zugesagt wird und sich zudem auch neue Kontakte angebahnt haben.“ Vize-Präsident Albert Darboven, dessen Unternehmen J.J.Darboven in der „Derby-Hauptstadt“ Deutschlands Hauptsponsor sowohl des klassischen Derby-Meetings mit der Marke IDEE ist, als auch Presentingsponsor der Deutschen Spring- und Dressur-Derbys, brachte seine Eindrücke auf einen prägnanten Satz: „Es war besser als im vergangenen Jahr.“ Dazu zählt der Hanseat Zuschauerzahlen ebenso

wie die Atmosphäre, die die vielen Besucher bei sommerlichen Temperaturen und motiviert durch spannenden Sport auf das Gelände zauberten. Darboven, der selbst mit Russian Bolero und Mi Senora zwei Pferde aus seinem Gestüt IDEE beim Meeting laufen hatte, zog auch als Pferdebesitzer und –züchter eine ausgewogene Bilanz. „Russian Bolero ist noch etwas ´grün`, der sprang wie ein Kalb aus der Startbox. Aber ich habe dem Reiter schon vorher gesagt, er soll ganz ruhig bleiben.“ Für Freude sorgte auch Mi Senora, die sich nach Einschätzung ihres stolzen Besitzers sehr gut entwickelt habe.

Der ungekrönte König des IDEE 145. Deutschen Derbys war zweifellos Sea the Moon, der mit elf Längen Vorsprung das wichtigste Ereignis im deutschen Galoppsport gewann. Sea the Moon ist inzwischen längst wieder wohlbehalten in Köln im Trainingsquartier auf dem Gestüt Röttgen angekommen. „Der war schon da, als ich nach Hause kam“, so Trainer Markus Klug und: „es geht ihm gut“. Die Pläne für die Zukunft „werden durch das Pferd“ bestimmt, unterstrich der Trainer, der seinen ersten Derbysieg in Hamburg am vergangenen Sonntag feiern konnte. Der Prix de l`Arc de Triomphe in Paris im Oktober etwa ist ein mehr als denkbares Ziel für den dreijährigen Hengst aus der Zucht und dem Besitz des Gestütes Görlsdorf. „Das ist ein Crack“, befand Jockey Christophe Soumillion. Ob der europäische Starreiter oder Stalljockey Andreas Helfenbein bei den kommenden großen Herausforderungen im Sattel sitzen wird, dazu konnte und mochte Klug nichts sagen: „Ich denke, das sollen die Besitzer

entscheiden…“