Wiesbadener Pfingstturnier2013: Sieg für Klimke – King Artus tot

 

(Wiesbaden) – Ingrid Klimke ist wie im Vorjahr die Siegerin im Drei-Sterne-Vielseitigkeitswettbewerb des Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers. Mit ihrer neunjährigen Stute Escada siegte die zweifache Mannschafts-Olympiasiegerin mit dem Endergebnis ihrer Dressurwertung, das bedeutet: Weder im Springen, noch im Geländeparcours haben sich Klimke und Escada einen Fehler geleistet. Klimke freut sich auf die Zukunft mit der Stute: „Sie springt enorm, ist über den Winter in der Dressur viel losgelassener geworden und war im Wiesbadener Gelände einfach spitze.“ Nach ihrem Sieg fiel Klimke Escadas Mitbesitzerin Madeleine Winter-Schulze um den Hals und jubelte: „Wir haben ein tolle Pferd!“ Als nächstes plant die Siegerin mit Escada einen Start bei der Vielseitigkeit des CHIO Aachens.

Das Starterfeld bei der Vielseitigkeit im Schlosspark war rundum erlesen. Neben Klimke sind ihre ‚goldenen’ Mannschaftskollegen von London, Michael Jung und Dirk Schrade, angereist, dazu der Mannschafts-Olympiasieger von Hongkong, Andreas Dibowski. Der Japaner Kenki Sato, der mit fantastischen Leistungen bei den Olympischen Spielen in London überzeugte und im Stall von Doppel-Olympiasieger Jung trainiert, stand stellvertretend für die internationalen Topreiter.

Mit großem Bedauern muss der Veranstalter mittteilen, dass das Pferd King Artus von Dirk Schrade nach einer tollen Leistung vermutlich an einem Gefäßabriss gestorben ist.

Fehlerfrei hatte sich das 16-jährige erfahrene Championatspferd in erstklassiger Form in der Prüfung präsentiert. Der delegierte Tierarzt der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), Dr. Gerit Matthesen, erklärte: „Das kann bei jedem Pferd und in jeder Situation passieren, im Dressursport ebenso wie beim Springen, beim Ausreiten oder sogar auf der Weide. Was die genaue Ursache für einen Gefäßabriss ist, ist bis dato noch nicht bekannt.“

Foto von Julia Rau/WRFC: Ingrid Klimke mit Escada