Wiesbadener Pfingstturnier 2013: Ingrid Klimke liegt im Schlosspark bereits vorn

 

(Wiesbaden) – Schon 2012 hat sie die Drei-Sterne-Prüfung beim Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier, den Preis der Familien Prof. Heicke und Dyckerhoff, gewonnen und sie ist in diesem Jahr wieder auf dem besten Weg dazu: Ingrid Klimke. Die Mannschafts-Olympiasiegerin von 2008 und 2012 hat sich nach den ersten beiden Teilprüfungen Dressur und Springen an die Spitze des hochkarätigen Teilnehmerfeldes im Schlosspark gesetzt. Mit ihrer neunjährigen Embassy-Tochter Escada erhielt sie in der Dressur 36,40 Strafpunkte und freute sich: „Das ist mein bisheriges Bestergebnis mit Escada. Im vergangenen Jahr war sie in der Dressur noch relativ unkonstant, deshalb habe ich mit ihr über den Winter viel Dressurarbeit gemacht. Heute war sie losgelassen und konzentriert, aber trotzdem schwungvoll.“ Im Springen hat Escada keine Stange berührt und blieb fehlerfrei. „Sie springt einfach vom Allerfeinsten“, strahlt Klimke. „Sie würde auch im richtigen Springsport eine gute Figur machen.“ In der letzten Teilprüfung, dem Geländekurs, der am Samstag um 11.30 Uhr beginnt, entscheidet sich der Sieg.

Heute hat Ingrid Klimke den Wiesbadener Geländekurs schon abgelaufen und erklärt: „Escada ist sehr ehrgeizig und springt immer gewaltig. Ich hoffe einfach, dass wir eine schöne, rhythmische Runde drehen.“ Der Kurs im Schlosspark sei wirklich schön, betonte Klimke. „Und in Wiesbaden weiß man, dass man von Anfang bis Ende flüssig durchreiten muss, damit man in der Zeit bleibt.“

Andreas Brandt hatte die Stute angeritten und ausgebildet, hat sie zum Vize-Bundeschampionesse und zur Vize-Weltmeisterin der jungen Vielseitigkeitspferde geritten. Seit gut eineinhalb Jahren steht sie im Stall von Ingrid Klimke.

Der Doppel-Olympiasieger Michael Jung hatte keinen perfekten Start in den Wiesbadener Wettbewerb. Schon in der Dressur lief es für ihn und Halunke nicht optimal, im Springen hatte er dann gleich an den ersten beiden Hindernissen einen Fehler.

Auf Platz zwei im Zwischenranking nach Dressur und Springen liegt Klimkes und Jungs olympischer Siegerkollege Dirk Schrade mit King Artus, Dritter ist bisher der Japaner Kenki Sato auf Chippieh, der im Stall von Michael Jung trainiert.

Foto von Julia Rau/WRFC: Ingrid Klimke mit Escada