Weltreiterspiele Frankreich 2014: Nominierungen in vier Disziplinen stehen fest

Springen, Fahren, Reining und Distanzreiten steht die endgültige Entscheidung noch aus

Warendorf (fn-press). Die Weltmeisterschaften in der Normandie rücken immer näher. Am 23. August läutet die Eröffnungsfeier im französischen Caen die siebten Weltreiterspiele in acht Pferdesportdisziplinen ein. Der Dressur-, Vielseitigkeits- und Voltigierausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat die deutschen Teilnehmer bereits nominiert, ebenso der DOKR-Beirat Para-Equestrian. In den Disziplinen Springen, Fahren, Reining und Distanzreiten wurde jeweils eine Longlist aufgestellt. Hier steht die endgültige Entscheidung noch aus.

In der Dressur (25. bis 29. August) wurden für das deutsche Team Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW, Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas, Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH und Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose (alternativ Don Johnson FRH, falls die Stute ausfällt) nominiert. Als Reservisten wurden Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino FRH, Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee BB und Dorothee Schneider (Framersheim) mit Forward Looking berufen.

In der Vielseitigkeit (28. bis 31. August) wurden Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique Sam und fischerRocana FST, Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Escada JS, Andreas Ostholt (Warendorf) mit So is et, Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Hop and Skip und Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny nominiert. Welche vier Paare bei den WM für das deutsche Team an den Start gehen und wer Einzelreiter sein wird, entscheidet sich vor Ort. Als Reservisten wurden Bettina Hoy (Warendorf) mit Designer, Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Butts Avedon, Ingrid Klimke mit Horseware Hale Bob berufen.

Im Voltigieren (2. bis 5. September) wird das Team des RSV Neuss-Grimlinghausen mit Longenführerin Jessica Schmitz und Delia die deutschen Farben vertreten, Reserve ist die Mannschaft des VV Ingelsberg mit Lazio (Longenführer Alexander Hartl). In der Herrenkonkurrenz wird Deutschland durch Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Airbus und Longenführerin Irina Lenkeit, Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Highlander und Winnie Schlüter sowie Erik Oese (Radebeul) mit Calvador und Andreas Bäßler repräsentiert, bei den Damen durch Corinna Knauf (Köln) mit Fabiola und Longenführerin Alexandra Knauf sowie Kristina Boe (Hamburg) mit Highlander und Winnie Schlüter. Für das Pas de Deux wurden die Kölner Pia Engelberty und Torben Jacobs sowie Gera Marie Grün und Justin van Gerven nominiert, beide Paare starten mit Danny Boy, longiert von Patric Looser.

In Para-Equestrian (25. bis 29. August) wurden Hannelore Brenner (Wachenheim, Grade III) mit Women of the World und als Reserve Kawango, Britta Näpel (Wonsheim, Grade II) mit Let’s Dance, Elke Philipp (Treuchtlingen, Grade Ia) mit Regaliz, Carolin Schnarre (Osnabrück, Grade IV) mit Del Rush sowie Angelika Trabert (Dreieich, Grade II) mit Ariva-Avanti für den Start in der Normandie nominiert. Als erste Reserve wurde Steffen Zeibig (Arnsdorf, Grade III) mit seinem Nachwuchspferd Feel Good benannt.

Die Longlist Springen (2. bis 7. September) setzt sich wie folgt zusammen: Christian Ahlmann (Marl) mit Aragon Z, Codex One und Cornado II, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chaman, Chiara und Zindedine, Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) mit Cornet D’Amour, First Class van Eeckelghem und Fyloe v. Claesyssenhof, Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Embassy II, Katrin Eckermann (Sendenhorst) mit Carlson und Firth of Lorne, Marcus Ehning (Borken) mit Cornado NRW und Plot Blue, Marco Kutscher (Bad Essen) mit Liberty Son, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Atlanta und Fibonacci, Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) mit Lancan sowie André Thieme (Plau am See) mit Contanga und Conthendrix. Bis zu den Weltreiterspielen werden sich die Kandidaten individuell auf verschiedenen Turnieren vorbereiten. Der Nennungsschluss für das Team und den Reservereiter ist erst am 21. August.

Auf der Longlist Fahren (4. bis 7. September) stehen folgende Vierspännerfahrer: Michael Brauchle (Lauchheim), Rainer Duen (Minden), Mareike Harm (Negernbötel), Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau). Die Entscheidung fällt nach der Deutschen Vierspännermeisterschaft in Riesenbeck (31. Juli bis 3. August).

Auf der Longlist Distanzreiten (28. August) stehen Melanie Arnold (Kirchheim) mit Sevinc, Sabrina Arnold (Kirchheim) mit Saltan, Dr. Gabriela Förster (Naumburg) mit Priceless Gold, Petra Hattab (Wuppertal) mit Prince Sharif, Belinda Hitzler (Dillingen) mit Nabab la Majorie, Michaela Kosel (Visselhövede) mit Mk Mythos, Conny Schwedler (Scheibenberg) mit Walhalla, Jenny Stemmler (Potsdam) mit Radja d’Aurabelle und Anna-Lena Weiershäuser (Lahntal) mit Riverwatch. Die Entscheidung fällt nach der letzten Sichtung in Walldorf am 26. Juli.

Für die Longlist Reining (25. bis 30.August) nominiert wurden Nina Lill (Börsborn) mit Gr Hug A Jewel, Grischa Ludwig (Bitz) mit Custom del Cielo und Ruf Tuf Jucie, Alexander Ripper (Fürth) mit Awesome Pale Boy und Wild At The Bar, Sylvia Rzepka (Neu-Mittendorf/AUT) mit Sergeant Chex und The Ladys A Lil Ruf sowie Volker Schmitt (Prichsenstadt) mit Smokin Mifillena.