Weltreiterspiele Frankreich 2014: Deutsche Reining-Pferde passieren Vet-Check

Grischa Ludwig und Alexander Ripper mit Zweitpferden am Start

Caen/FRA (fn-press). Nach den Dressurpferden haben auch die Pferde des deutschen Reining-Team die Verfassungsprüfung bestanden. Die WM kann also auch für sie beginnen.

Ganz ungetrübt ist die Freude bei den deutschen Reinern allerdings nicht. So fielen noch vor der Abreise zunächst Sylvia Rezepka mit The Ladys Lil Ruf aus, danach auch Grischa Ludwigs Erstpferd Custom del Cielo. In Caen angekommen, zeigte schließlich Alexander Rippers Wild At the Bar Anzeichen einer Kolik und kommt daher ebenfalls nicht zum Einsatz. Gerade noch rechtzeitig traf für ihn Zweitpferd Awesome Pale Boy in Frankreich ein. „Wenn kurz vor der WM der Doppeleuropameister (Wild at the Bar) ausfällt, kann sich jeder selbst ausrechnen, was das für unser Team bedeutet“, sagte Equipechef Nico Hörmann, der selbst noch vor vier Jahren bei den Weltreiterspielen am Start war und dem deutschen Team in Frankreich gute Chance ausgerechnet hatte. „Die Zweitpferde sind allerdings auch sehr gut. Wir werden hier natürlich auch unser Bestes geben, aber ganz so mit breiter Brust stehen wir nicht mehr da.“

Und so sieht das deutsche Team aus, das heute das „Passed“ für den Einsatz erhielt: Nina Lill (Börsborn) mit Gr Hug A Jewel, Grischa Ludwig (Bitz) mit Ruf Tuf Juicel, Alexander Ripper (Fürth) mit Awesome Pale Boy und Volker Schmitt (Prichsenstadt) mit Smokin Mifillena. Insgesamt wurden den Richtern 86 Pferde aus 24 Nationen vorgestellt.