Weltcup-Finale Voltigieren Frankreich 2013 / 2014: Die deutschen Teilnehmer

Jannik Heiland, Torben Jacobs und Pia Engelberty vertreten deutsche Farben in Bordeaux

Bordeaux/FRA (fn-press). Am kommenden Wochenende wird in Bordeaux in Frankreich das Weltcup-Finale im Voltigieren ausgetragen. Die deutschen Farben werden bei den Herren vertreten durch Jannik Heiland und Torben Jacobs, der darüber hinaus mit Pia Engelberty zum Pas de Deux antritt. Ebenfalls qualifiziert ist die Deutsche Meisterin Corinna Knauf, kann aber aus beruflichen Gründen nicht an den Start. Daher muss ihre Schwester Alexandra Knauf alleine nach Frankreich reisen. Sie steht dort an der Longe von Flashback (Torben Jacobs) und Danny Boy W (Pas de Deux). Jannik Heiland startet auf einem zur Verfügung gestellten Pferd.

„Das Weltcupfinale der Voltigierer hat sich seit der Premiere in der Saison 2010/2011 kontinuierlich weiterentwickelt, an Bedeutung gewonnen und wird zunehmend mit dem Stellenwert einer Hallen-Weltmeisterschaft angesehen“, sagt Ulla Ramge (Warendorf). Die Chancen ihrer deutschen Kandidaten schätzt die Bundestrainerin wie folgt ein: „Es ist sehr bedauerlich, dass Corinna Knauf als Mitfavoritin für die ersten drei Plätze bei den Damen nicht in Bordeaux starten kann. Unser Pas-de-Deux Pia Engelberty und Torben Jacobs ist ein heißer Anwärter auf das Treppchen. Torben präsentierte sich auf den Qualifikationsstationen auch im Einzelwettbewerb der Herren kontinuierlich auf hohem Niveau. Jannik Heiland hat zuletzt bei der Partner Pferd in Leipzig das Feld von hinten aufgeräumt. Es wird eine spannende und interessante Sache, wie sich unsere deutschen Männer mit den beiden Favoriten aus Frankreich messen.“

Und das sind die deutschen Teilnehmer im Steckbrief:

Jannik Heiland (21)

Hannover, Student der Energie -und Umwelttechnik

Sportlicher Werdegang:

bis 2008 PSV Grevelau, anschließend bis heute beim PSG Rittergut Habighorst

Größte Erfolge:

2010 Deutscher Meister und Vize-Europameister Junioren, 2011 CHIO Nationenpreissieger und EM-Teilnahme, 2012 Deutscher Meister Senioren, 2013 Bronze DM und EM-Teilnahme

Ziel für Bordeaux: „Zwei saubere Küren, Feeling genießen.“

Weltcup bedeutet: „Coole Winterturniere, top organisiert!“

Pia Engelberty (23)

Köln, Lehramts-Studentin (Biologie, Sport und Sozialwissenschaften)

Sportlicher Werdegang:

hat immer in Köln voltigiert, von 2003 bis 2010 in der ersten Mannschaft der JRG Köln, 2005 und 2006 im deutschen Juniorteam, seit 2012 im Pas de Deux mit Torben Jacobs

Erfolge:

2008 Silber EM Junioren Einzel, 2009 Bronze im Pas de Deux mit Gero Meyer, 2011 Teilnahme EM Senioren Einzel

Ziel für Bordeaux: „Sportlich wünsche ich mir eine Steigerung zur Leistung beim Weltcup-Qualifikationsturnier in Leipzig. Endlich mal eine Kür turnen, an der ich nichts mehr auszusetzen habe.“

Weltcup bedeutet für mich:„Top organisierte Turniere mit toller Atmosphäre und super Bedingungen. Weltcups machen den Winter spannend und angenehm. Es ist wunderschön, mit allen internationalen Freunden im engen Kreis ein schönes Wochenende zu verbringen.

Torben Jacobs (22)

Düsseldorf, Medizinstudent

Sportlicher Werdegang:

kommt ursprünglich aus Niedersachsen, startete zunächst für den RV Ganderkesee, später für die Reit- und Fahrschule Oldenburg, die PSG Rittergut Habighorst und zuletzt für den VfV Langenhagen. 2012 folgte auf Grund des Studiums der Wechsel zur JRG Köln.

Erfolge: 2008 erste DM-Teilnahme, 2009 und 2010 Deutscher Vizemeister Junioren, 2010 DM Bronze Team Senioren, 2011 Europameister Junioren im Pas de Deux mit Theresa Sophie Bresch, erste EM-Teilnahme Senioren, 2012 Teilnahme WM Einzel und Pas de Deux mit Pia Engelberty, 2013 Teilnahme EM Einzel und Bronze im Pas de Deux mit Pia Engelberty, Worldcup-Siege in Paris und Leipzig 2013/14

Ziel für Bordeaux: „Eine saubere und ausdrucksstarke Kür! Ein entspannter Wettkampf bei dem wir zeigen, was wir können.“

Weltcup bedeutet für mich: „Atemberaubende Atmosphäre und tolles Publikum; Spaß und Freude am Sport und natürlich mit den Freunden, die man wiedertrifft; ein Stück Professionalität, die das Voltigieren durch den Weltcup erlangt.“ dk