VR Classics Neumünster 2013: Dressur und Springen auf internationalem Level

Neumünster –  Die VR Classics vom 14. bis 17. Februar sind ein Ereignis, das Sportfans genauso magnetisch anzieht wie die Sportler selbst. Und die kommen aus bis zu 15 Nationen, um bei einem der ältesten Hallen-Turniere Deutschlands zu starten. Am Freitag, dem 15. Februar starten die internationalen Cracks richtig durch in den Holstenhallen.

Das Opening liefern die Dressurreiter mit dem Preis des Trakehner Verbandes. Der gehört zur internationalen Dressurtour für die jüngeren Pferde und ist eine Intermediaire I. Praktisch eine Plattform für die kommenden Grand Prix-Pferde. In dieser internationalen kleinen Tour fiel z.B. Olympiapferd Desperados FRH erstmals einem größeren Publikum auf, denn der Hengst gewann mit Falk Rosenbauer gleich die ganze Tour in Neumünster. 2012 dann zählten Desperados FRH und Kristina Sprehe zur Silber-Equipe in London…

Für die Springreiter geht es mit der 1. Qualifikation der Youngster Tour für sieben und acht Jahre alte Pferde gleich darum, das Finale am Sonntag zu erreichen und das Eröffnungsspringen bringt die Riege der Top-Reiter vollständig auf die VR Classics-Bühne. Der Voigt Logistik Cup am Abend  – ein klassisches schweres Springen – ist die erste von vier weltranglistenrelevanten internationalen Springprüfungen und setzt damit das erste große Glanzlicht im Parcours. Dem steht der Preis der May & Co nicht nach: Dort geht es schließlich um das Championat der Pferdestadt Neumünster für Schleswig-Holsteins Beste. Daumen drücken ist erwünscht und das gilt in besonderem Maße für den BioCina Preis. Das ist das Stafettenspringen, bei dem ein internationaler Top-Reiter im Team mit einem Ponyreiter aus Schleswig-Holstein startet. Da ist dann Adrenalin pur und ungebremster Feuereifer in der Halle unterwegs.

Foto von Karl-Heinz Frieler: Der Sieger im Voigt Logistik Cup 2012, Emanuele Gaudiano und Cocoshynski