Vorbericht Fahrsport WM Frankreich 2014: Alle Pferde passieren Verfassungsprüfung

Caen/FRA (fn-press). Als achte und letzte Pferdesportdisziplin der Weltreiterspiele hat heute auch das Fahren begonnen. Auch für die Vierspännerfahrer stand vor der ersten Prüfung die Verfassungsprüfung der Pferde auf dem Programm. Die gute Nachricht: Alle 15 Pferde der drei deutschen Fahrer, Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Michael Brauchle (Lauchheim-Hülen), wurden zur WM zugelassen. Insgesamt bewerben sich 46 Gespanne aus 17 Nationen, von denen 14 eine Mannschaft stellen.

Für die Vierspänner-WM wurde das Dressurstadion, das in der ersten Woche den Para-Dressurreitern als Austragungsort diente, vom aufgeschütteten Reitbahnbelag befreit. Gefahren wird auf vorhandenen Untergrund, der Aschenbahn der großen Trabrennbahn, Hippodrome de la Prairie. Hier finden die Dressur und die abachließende Kegelfahrt am Sonntag. Für die Geländeprüfung wurden rund um die Rennbahn acht komplett neue Marathonhindernisse errichtet. Auch die mobilen Stallungen der Para.-Equestrian-Pferde sind verschwunden. Das Fahrerlager befindet sich am anderen der Bahn, in Verlängerung der großen Ausstellungsgelände „Parc des Expositions“, in einem Naturschutzgebiet.

Die Dressur beginnt morgen, Donnerstag, um 9.30 Uhr. Als erster Deutscher fährt Christoph Sandmann um 11.40 Uhr aufs Viereck.Seine Kollegen haben etwas mehr Zeit. Für sie beginnt die WM erst am Freitag. Um 9.56 Uhr ist Georg von Stein an der Reihe, Michael Brauchle folgt um 15.55 Uhr.