Voltigieren: Diese Richter gilt es beim CVIO in Verden zu beeindrucken

Hochkarätiges Juroren-Quartett beim CVIO in Verden

(Verden) Vom 25. bis 28. Juni wird in Verden voltigiert - und zwar auf Weltklasse-Niveau. Beim CVIO werden die besten Teams der Nationen gekürt: Einladungen wurden an 25 Länder verschickt. Und zwar an A wie Australien über F wie Frankreich bis zu R wie Russland und S wie Südafrika. Wer über die Darbietungen der Athleten entscheidet, steht nun auch fest.

Den Vorsitz der Ground-Jury hat Jochen Schilffarth aus Deutschland übernommen. Der leitende Bankkaufmann befasst sich seit seiner Jugend mit dem Pferdesport. Seit 1987 widmet er sich intensiv dem Voltigierrichteramt. Hier bewegt er sich auf nationalem, ebenso wie auf internationalem Parkett. So fungierte er bei Deutschen Meisterschaften, Welt- und Europameisterschaften als Wertungsrichter. Seit 2001 vertritt er die Interessen der Voltigierer auf Bundesebene, 2008 wurde er zum Vorsitzenden des DOKR-Disziplinbeirats Voltigieren gewählt. Von 2006 bis 2011 vertrat er die deutschen Farben im FEI-Voltigierkomitee.

Zum Richterteam zählt außerdem Helma Schwarzmann: Sie begann 1958 in der Mannschaft der Reitgemeinschaft Goslar mit dem Voltigieren, mit der sie zweimal Deutscher Meister wurde. 1978 legte Helma Schwarzmann die Prüfung zur Voltigierrichterin ab. In dieser Funktion ist sie auf zahlreichen Turnieren tätig, unter anderem auf Deutschen Meisterschaften sowie Europa- und Weltmeisterschaften. 2006 war sie Chefrichterin bei den Weltreiterspielen in Aachen. 1991 übernahm Schwarzmann das Amt der deutschen Bundestrainerin, das sie bis 2002 innehatte.

Komplettiert wird das Quartett durch die internationalen Richter Gaby Benz aus Italien und Rob de Bruin aus den Niederlanden. Diese vier Experten entscheiden also, wer mit den Nationenpreis-Ehren im CVIO ausgezeichnet wird.

Die Nationenpreis-Wettkämpfe beginnen am Donnerstag, 25. Juni, mit dem Einzel der Damen und Herren und mit der Gruppenpflicht. Am Freitag, 26. Juni, treten die Turner zu Pferd in der Kür sowie die qualifizierten Teilnehmer der Norka-Trophy an. Am 27. Juni zeigen die Sportlerinnen und Sportler in der Technik ihr Können, die Pas de Deuxs werden zu sehen sein und die Gruppen, die nicht am Nationenpreis teilnehmen, präsentieren ihre Küren. Der Sonntag, 28. Juni, ist der Finaltag, dann wird es spannend und der Nationenpreis entschieden. Im Finale der Norka-Trophy turnen die deutschen Voltigierer um den begehrten Titel.