Vielseitigkeit – News: FEI will mehr Sicherheit

Am 26. und 27. Januar dieses Jahres trafen sich in Rom Vertreter aus 22 Nationen, um über die Sicherheit für Pferde und Reiter im Vielseitigkeitssport zu diskutieren. Gesucht und dokumentiert wurden Vorschläge, wie die Cross Country-Prüfungen sicherer organisiert und durchgeführt werden können. Dazu trafen sich die National Safety Officers (NSOs) zu ihrem sechsten Risk Management Seminar, welches jährlich stattfindet.

Eine Info-DVD, die vor zwei Jahren geplant wurde, stellten Jonathan Clissold (NSO UK) und der Parcourschef der Vielseitigkeit in London, Nick Turner (UK), vor.

Guiseppe della Chiesa, Vorsitzender des FEI Eventing Committee zeigte sich erfreut: “Wir müssen die Reiter dazu bringen, dass sie beim Reiten das Risiko für sich und ihr Pferd auf ein geringstmögliches Maß reduzieren. Helme und Protektoren reichen zwar für den Reiter aus, aber wichtiger ist es zu lernen, wie man das Pferd annähern risikofrei reitet.“

Der Olympiasieger von 1964, Mauro Checcoli, teilte die Sicherheit in der Vielseitigkeit in zwei Bereiche ein: Da wäre erstens die passive Sicherheit durch einen entsprechend gebauten Parcours und zweitens die aktive Sicherheit, die sich durch die Qualität der Ausbildung von Reiter und Pferd zeigt. „Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig bei der aktiven Sicherheit“, wie Checcoli betonte.

Zu den Gefahren im Vielseitigkeitssport äußerte sich auch der Vorsitzende des FEI Medical Committee Peter Whitehead (UK). Für ihn stand das Verständnis und der Respekt zwischen Offiziellen und Sportlern im Vordergrund, um die Kommunikation und damit Sicherheit im Gelände stetig zu verbessern.

Laut Statistik der FEI haben die Unfälle bei offiziellen Gelände-Prüfungen seit 2004 (erste Erhebung ) stetig abgenommen.

Am 2013 Risk Management Seminar in Rom nahmen folgende Länder teil: Australien, Österreich, Brasilien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Deutschland, Irland, Italien, Holland, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz und die USA.