Vielseitigkeit in Sopot: Andreas Dibowski bester Deutscher

Überlegener Sieg für Felix Vogg aus der Schweiz und Onfire

Sopot/POL (fn-press). Ursprünglich war es anders geplant. Andreas Dibowski wollte an diesem Wochenende eigentlich das Vier-Sterne-Turnier (CCI4*) in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky bestreiten. Die strengen Quarantänebedingungen hielten ihn aber am Ende von der Reise ab. Stattdessen startete er mit seinen Nachwuchspferden Hans Dampf und It’s me xx im CIC3* im polnischen Sopot und belegte dort die Plätze vier und sechs.

Überlegener Sieger der Prüfung war der Schweizer Felix Vogg, der die Prüfung mit Onfire mit seinem Dressurergebnis von nur 44,l Minuspunkten beendete, gefolgt von der Schwedin Sandra Gustafson mit Kaminskij (49,0) und dem Polen Rajnert Kamil mit Lassban Radovix (50,4). „Dibo“ sammelte mit seinen Pferden 58,1 beziehungsweise 60,1. „Unsere deutschen Reiter hatten in der Dressur allesamt keinen so guten Start und ließen es im Gelände auch eher ruhig angehen“, sagte Bundestrainer Hans Melzer.

Das galt auch für Claas Hermann Romeike (Nübbel), der in Sopot ebenfalls mit zwei Pferden an den Start ging und mit Indurain Platz neun belegte (63,7). Sein Toppferd Cato schied im Gelände nach einem Rumpler an einer Triplebarre aus, wobei sein Reiter aus dem Sattel kam. Es handelte sich dabei um ein mit einem MIM-Clip versehenes Sicherheitshindernis, das beim Anschlagen auslöste und damit möglicherweise den Sturz des Pferdes verhinderte. „Ich stand direkt daneben und konnte die Funktionsweise genau beobachten“, sagte Hans Melzer. Beeindruckend fand er auch, dass das Hindernis in weniger als zwei Minuten wieder zurückgebaut werden konnte. Für Claas Romeike und Cato war Sopot als letzte Vorbereitung für das CCI4* Badminton gedacht. Ob es dabei bleibt, will der Bundestrainer gemeinsam mit dem Reiter in den nächsten Tagen entscheiden.