‘‘Unser Turnier soll besser werden‘‘: Ehrung in Braunschweig

Drei Vereine stellvertretend für Teilnehmer an der FN-Aktion ausgezeichnet

Braunschweig (fn-press). Mit der Aktion „Unser Turnier soll besser werden“ hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) im vergangenen Jahr Turnierveranstalter dazu aufgerufen, sich mit ihren Neuerungen und Ideen rund ums Turnier zu bewerben. Im Rahmen der Löwen Classics in Braunschweig wurden nun drei Bewerber stellvertretend für alle Teilnehmer ausgezeichnet: der Reitclub Mosbach, der Reitclub Am Schwanberg sowie der Reit- und Fahrverein Springe

Gerhard Ziegler, Sprecher der AG der Landesverbandsvorsitzenden und Mitglied des FN-Präsidiums, sprach den Vertretern der drei Vereine seinen Dank aus und schloss darin die übrigen Bewerber sowie alle turnierveranstaltenden Vereine im Lande mit ein: „Habt vielen Dank für Euren Einsatz und dafür, dass Ihr uns Reitern, Fahrern und Voltigierern die Möglichkeit gebt, jedes Wochenende unserem schönen Sport nachzugehen und uns mit anderen sportlich zu vergleichen.“

Mit der Aktion suchte die FN nicht das beste Turnier des Jahres, sondern Turniere, die das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht haben. Gefragt worden war nach Verbesserungen auf den Gebieten Ausschreibung und Rahmenprogramm, Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit, Helfergewinnung und Infrastruktur.

Der baden-württembergische Reitclub Mosbach, vertreten durch den Vorsitzenden Michael Ellwanger, „zeichnet sich schon dadurch aus, dass er nach mehrjähriger Pause, seit 2011 wieder Turniere veranstaltet" , sagte Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Turniersport der FN, der gemeinsam mit Gerhard Ziegler die Teilnahmeurkunden überreichte. „Der Turniersport lebt nun einmal davon, dass sich möglichst viele Vereine aktiv daran beteiligen.“ Zudem verstehe es Mosbach, die nichtreitende Bevölkerung und vor allem auch die Lokalpolitik auf den Verein, auf das Turnier und damit auf den Pferdesport allgemein aufmerksam zu machen.

Der Reitclub Am Schwanberg aus dem bayerischen Großlangheim, vertreten durch den Vorsitzenden Mathias Pfriem, richtet seit 1997 Turniere aus. In Verbindung mit einem „Tag des offenen Hofes“ wurde das Turnier 2013 zu einem Familienfest für Alt und Jung. So wurden u.a. in den örtlichen Kindergärten Gutscheine fürs Ponyreitern verteilt und für die jüngsten Besucher ein eigenes Rahmenprogramm geboten. Sponsoren wurden mit Hilfe einer selbst gestalteten, auf aussagefähigen Bildern beruhende Infobroschüre angesprochen. Sie haben bewiesen, dass man auch als ländlicher Veranstalter für Sponsoren und Zuschauer höchst attraktiv sein kann“, sagte Ziegler.

Insgesamt haben alle Bewerber nicht nur auf einem Gebiet Neuerungen eingeführt. So auch der Reit- und Fahrverein Springe, vertreten durch die Vorsitzende Angelika Brandtner. Er zeichnet sich durch eine zielgruppengerechte Ausschreibung aus, unter anderem wurde das grroße Sommerturnier auf Wochenenden – eins für Dressur und eines für Springen, ausgedehnt. „Das hat nicht nur die Abläufe entspannt, sondern kam auch den freiwilligen Helfern zu Gute. Solche zu finden und zu motivieren, auch darüber hat man sich in Springe viele Gedanken gemacht", lobte Gerhard Ziegler. So gibt es u.a. einen Einladungsflyer zu den Veranstaltungen des Vereins, ein Informationstreffen für neue Hilfswillige, Helfer-Buttons zur Identifikation sowie eine Fotogalerie der Helfer auf der Homepage. "Ohne die vielen freiwilligen Helfer wären Aktionen wie ‚Unser Turnier soll besser werden’ nicht möglich“ sagte Ziegler.   Hb