Turnier der Sieger 2011: Von „Professor“ Satchmo und den jungen Wilden


Turnier der Sieger 2011:

Von „Professor“ Satchmo und den jungen Wilden


 

Damon‘s Delorange und ihre Generalprobe

Allen Grund über beide Ohren zu strahlen hatte Lokalmatadorin Helen Langehanenberg (St. Georg Münster) nach dem Optimum, einer Reitpferdeprüfung für vierjährige deutsche Reitpferde. Grund: Damon’s Delorange. Mit dessen Vater Damon Hill kam die 29-Jährige gerade erst als frisch gebackene Vize-Mannschafts-Europameisterin überglücklich zurück. Nun sorgen die Youngster weiter für Freude. Für Damon’s Delorange war Münster die Generalprobe für die Bundeschampionate in Warendorf.  „Zwar sagt man, die Generalprobe soll gar nicht so gut sein – aber es ist doch ein schöneres Gefühl, wenn sie vor diesem Championat gut in Schuss sind“, sagte die Reiterin, die mit ihren Pferden in Havixbeck vor den Toren Münsters trainiert. 8,92 lautete die Wertung der Richter für das junge Paar, das war Platz eins.  „Sie hat zwar auch schon mal höhere Punkte bekommen, aber ich fand sie heute vom Reiten her von allen bisherigen Prüfungen am besten. Es hat sich schon mehr nach einer Dressurprüfung angefühlt und gar nicht mehr so sehr nach Reitpferdeprüfung“, freute sich Langehanenberg. Auf Rang zwei landete der Rockwell-Landstreicher-Sohn Revolverheld unter dem Sattel von Ann-Christin Wienkamp (RFV Mesum) mit der Wertnote 8,83. Auf Rang drei: Rocky Lee von Rock Forever aus einer Justinian-Mutter. Er wurde von Karin Schulze Topphoff (RFV Gustav Rau Westbevern) vorgestellt und bekam die Note 8,75. 
In der Reitpferdeprüfung für die dreijährigen westfälischen Pferde, dem Westfalen-Wappen, hatte allen voran For Comtess unter dem Sattel von Silke Ottenjann (RFV Greven) das Sagen. Die Vorstellung der Florenciano-Show Star-Tochter wurde mit der Wertnote 8,83 und somit Platz eins belohnt. Spirit of Westfalia heißt der Sandro Hit- Donnerhall-Sohn, der auf dem zweiten Rang landete. Karin Schulze Topphoff präsentierte den Hengst, die Jury vergab hier die Wertnote 8,67. Mit Sunshine Lady hatte Schulze Topphoff ein weiteres Eisen im Feuer. Bei der Samarant-Floresco-Tochter vergaben die Richter die Wertnote 8,42, Platz drei. 

Youngster im Parcours

Erst zu den frühen Abendstunden kamen die Parcoursbauer zum Zuge in Münster. Auch hier ging es  um die Nachwuchspferde und zwar um die sieben- und achtjährigen. Als sechster von 63 Startern ging Toni Haßmann (RV Lienen) mit dem sieben Jahre alten Con Cornet S in den Parcours. An ihm und seiner fehlerfreien Runde in 62,36 Sekunden sollte sich die Konkurrenz bis zum Schluss die Zähne ausbeißen. Nah dran war die Schweizerin Alexandra Fricker mit Albfuehren’s Companion. Ohne Fehler in 62,42 Sekunden landete sie auf dem zweiten Platz. Dritte wurde Katrin Eckermann (RV Kranenburg) im Sattel von Nabab de Revel nach einer fehlerfreien Runde in 62,86 Sekunden..  

Westfälischer Reiterverein