Tunrnier der Sieger Münster 2013: Breido Graf zu Rantzau mit Friedensreiterpreis geehrt

 

Der Westfälische Reiterverein verlieh am Freitagabend zum 27. Mal den Friedensreiterpreis einem, der ganz Großen im Pferdesport wurde am Freitagabend vom Westfälischen Reiterverein der Friedensreiterpreis verliehen. Breido Graf zu Rantzau, der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bekam den Preis von seinem langjährigen Freund und Schwager Hendrik Snoek überreicht. Der Präsident des Westfälischen Reitervereins freute sich ganz besonders den gebürtigen Holsteiner ehren zu dürfen, da Breido Graf zu Rantzau „ganze Spektrum der Reiterei und des Reitsports abgedeckt hat und noch immer abdeckt“. Breido Graf zu Rantzau ist seit 2005 der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, im Jahr 2001 war er bereits an die Spitze des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) berufen worden.

Seit Kindertagen ist Breido Graf zu Rantzau dem Pferd auf Tiefste verbunden. Zunächst konnte er Medaillensiege auf der Deutschen Meisterschaft, später wandte er sich dem Springreiten zu und wurde Europameister der Junioren. Doch sein Engagement im Pferdesport beschränkte sich schon damals nicht nur auf die eigene Reiterei, denn zudem engagierte er sich im Holsteinischen Pferdezuchtverband in einer Phase des Wandels und der Neuaufstellung. „Wenn heute das Holsteiner Pferd einen ganz besonderen Stellenwert in der Zucht und im Sport besitzt, dann ist das auch zu einem großen Teil dem Einfluss und dem tatkräftigen Zupacken des Preisträgers zu verdanken“, erklärte Hendrik Snoek in seiner Laudatio.

Breido Graf zu Rantzau habe es nie gescheut Entscheidungen zu treffen und so steuere er heute die Deutsche Reiterliche Vereinigung mit ruhiger Hand in die Zukunft. Er gehe neue Wege, um den deutschen Reitsport für den immer bedrängender und globaler werdenden Wettbewerb fit zu machen, lobte Snoek den Verdienst Graf zu Rantzaus weiterhin.