Trabrennen in Berlin-Mariendorf 2013: Gänse, Tannen und 1.000 Euro in Wettgutscheinen

 

Es wird schon richtig weihnachtlich: Der Mariendorfer Adventsrenntag lockt mit einer großen Prämienausspielung um attraktive Preise

Berlin-Mariendorf, 1. Dezember 2013 (Beginn 13.30 Uhr).

Es liegt schon ein Hauch Kerzenduft in der Luft: Der Mariendorfer Dezemberauftakt steht ganz im Zeichen des nahenden Weihnachtsfestes. Die beliebte Prämienausspielung um Gänse, Tannen, Wettgutscheine und weitere attraktive Preise ist eine feste Tradition geworden. Zahlreiche an den Start gehende Favoriten bieten die Gelegenheit, fleißig Lose für ein gelungenes Abschneiden bei der Tombola zu sammeln. Voraussetzung dafür ist das Tätigen einer erfolgreichen Place-Wette mit einem Mindesteinsatz von zehn Euro in den Rennen 1 bis 8.

Die ersten rosafarbenen Geldscheine sollte man also gleich zum Veranstaltungsbeginn zücken, denn mit Rayman (Thorsten Tietz) und Horatius (Thomas Heinzig) bieten sich zwei Seriensieger an, die zugleich sehr trabsicher sind und sich wohl keinen Fauxpas leisten werden. Beide Pferde sind durch frische Doppeltreffer empfohlen – sie sind allerdings nicht die einzigen interessanten Teilnehmer im Feld. Denn bei Medusa (Daniel Wagner), die sich sogar in den Stutenderby-Vorlauf traute, könnte nun endlich der Knoten platzen. Und auch Pablo Kemp (Peter Scheack), der aus der 23-maligen Siegerin Kandahar Lobell stammende Kardinal Lobell (Heiner Christiansen) sowie Arno (Matthieu Hegewald) und Hexi Doro (Benjamin Hagen) sind in die Rechnung einzubeziehen.

Im 2. Rennen läuft auf den ersten Blick alles auf Imperia (Franz-Josef Stamer) hinaus, die sich in dieser Saison beeindruckend gesteigert hat. Weitaus offener ist dagegen die dritte Tagesprüfung, die ebenso wie das 6. und 9. Rennen mit einem 1.000-Euro-Siegjackpot ausgestattet ist. Hier werden viele Einsätze auf Super Trader (Kay Werner) wandern, der ein feines Karrieredebüt in der Wuhlheide abgeliefert hat. Ein dickes Fragezeichen steht hinter Garva AM (Heinz Wewering). Hopp oder top: Die Stute ging zwar bisher noch nie glatt, aber sie ist die kleine Schwester einer ganz Großen, nämlich Georgina Corner.

Ein absolutes Klassefeld wird sich im 4. Rennen hinter dem Startauto versammeln – zweifellos der Höhepunkt der Mariendorfer Veranstaltung, ein Gipfeltreffen der Publikumslieblinge. Von den acht Teilnehmern besitzt lediglich Nuke it Royal (Denise Darling) keine Siegchance. Das Hauptaugenmerk ruht auf San Siro BR und Michael Nimczyk, die in den vergangenen Wochen trotz ausgezeichneter Leistungen stets an ihrem Angstgegner Harry’s Bar verzweifelten. Der ist nun in Schweden stationiert und nicht mit von der Partie – aber das macht die Aufgabe kaum einfacher. Denn die frischen Sieger New Generation (Heinz Wewering) und Star of Glass (Thorsten Tietz) sind echte Stolpersteine. Pershing Shadow (Manfred Zwiener) enttäuscht eigentlich nie und falls Chatain und Steve Krüger auf die Ehrenrunde gehen, wäre es auch keine allzu große Überraschung.

In dem mit der Viererwette verknüpften 5. Rennen sollte man ebenso lieber ein Kreuzchen mehr als eines zuwenig auf den Tippschein setzen. Trible Laser (Thorsten Tietz) und Lady Florence (Maik Esper), der erste Nachkomme der vorzüglichen Talent Groenhof (135.713 Euro Gewinnsumme), gehören ebenso wie der zuletzt enttäuschende Poison Spin (Daniel Wagner) in die oberste Zeile. Viele Anhänger wird auch der erstmals Heiner Christiansen anvertraute Jerom finden, ein kleiner Bruder von Jasper Lane (230.141 Euro). Die Liste der chancenreichen Pferde ist beliebig erweiterbar: Goldman (Heinz Wewering) und Landesfürstin (Michael Nimczyk) sind sehr zuverlässig. Das kann man von Crystal Boshoeve (Kay Werner) zwar nicht behaupten. Aber vor ihren beiden Streichformen blitzte bei der Stute gehöriges Laufvermögen auf.

Beim Viererwettenrennen wird man also um das Kombinieren nicht herumkommen – aber in den anschließenden Prüfungen sind die Favoritenrollen klar verteilt. Piano und Franz Klein (6. R.), Pokerface Diamant und Michael Nimczyk (7. R.) und der zuletzt nur an einem Reifenschaden gescheiterte und von Maik Esper vorgestellte Eckstein (8. R.) agierten in den zurückliegenden Wochen einfach zu gut, als dass man sie nun auf der Verliererstraße vermuten sollte. Weit mehr Raum für Spekulationen lässt da eher das abschließende 9. Rennen, das mit Rhinestone (Katharina Kramer), Kongo (André Pögel), Indigo Guardian (Uwe Stamer), Sweet Star (Sebastian Gläser) und Faustus (Werner Schnieder) eine ganze Reihe siegverdächtiger Pferde am Start sieht.

Unsere Tipps:

1.Rayman – Horatius – Pablo Kemp

2.Imperia – Sandro HS – Gaia

3.Super Trader – Julius Southwind – Silver Flower

4.San Siro BR – New Generation – Pershing Shadow

5.Trible Laser – Poison Spin – Lady Florence – Goldman

6.Piano – Hollandia – Bavaria Blue

7.Pokerface Diamant – Becky Dragon – Fantastic BR

8.Eckstein – Il Lamborghini – Elton

9.Rhinestone – Kongo – Indigo Guardian