Trabrennen in Berlin-Mariendorf 17.02.2013: Michael Nimczyk ist der Mann des Tages

Bei sieben Fahrten drei Siege und vier

zweite Plätze für den Bronzehelm.

Eddy Titan triumphiert im Winter-Pokal des VDT.

Zum Winter-Pokal des VDT fanden sich nach der Absage von zwei Teilnehmern sechs Gespanne in den Bändern ein, davon jeweils drei über 2.000 Meter und drei über 2.020 Meter. Nach der Einschätzung am Toto hätte es zu einem offenen Schlagabtausch kommen sollen zwischen den Erstbändlern Herman Nasad (Maik Esper) und Pershing Shadow (Manfred Zwiener) sowie Eddy Titan (Michael Nimczyk). Als einziger der drei Favoriten musste der „Titan“ aus dem Stall von Ulrich Mommert 20 Meter Zulage in Kauf nehmen. Nach perfektem Start aller Teilnehmer übernahm Samur Ass (Heinz Wewering) das Kommando und führte das Feld bis in den Schlussbogen hinein an. Herman Nasad und Pershing Shadow blieben immer dicht dabei, Eddy Titan bekam in äußerer Spur mit Rajtantajtan Whiz (Daniel Wagner) als Führpferd einen optimalen Rennverlauf. Als es im Einlauf zur Sache ging hatte Eddy Titan wenig Mühe, noch leicht an den Konkurrenten vorbeizuziehen. Samur Ass musste sich im Kampf um Platz drei knapp Rajtantajtan Whiz geschlagen geben. Pershing Shadow fand für eine mögliche Ergebnisverbesserung keine Lücke mehr. Herman Nasad wurde beim gleichen Versuch wegen unreiner Gangart disqualifiziert, hätte das Ziel aber wohl auch nur als Fünfter erreicht.

Eddy Titan mit Michael Nimczyk,

die Sieger im Winter-Pokal des VDT

Das Gestüt Neritz der deutschen Besitzer-Championesse Marion Jauß schickte drei Pferde nach Berlin. Erwartungsgemäß schafften alle drei den Sprung auf das Treppchen: Michael Nimczyk holte mit What’s Going On einen zweiten Platz hinter dem souveränen Sieger Vulkan (Daniel Wagner). Michael Schmid erreichte mit Keeper As hinter den beiden Mitfavoriten Apollon (Daniel Wagner) und Ole Bi (Michael Nimczyk) Platz drei und siegte mit Sir de Star, der der Schlussattacke des deutlich gewinnreicheren Fantastic BR (Michael Nimczyk) nach Kampf widerstand.

Das Siegerteam in der Eröffnungsprüfung –

Sie de Star mit Michael Schmid

Neben den beiden schon erwähnten Siegen mit Vulkan und Apollon hatte Daniel Wagner als Trainer noch ein drittes Erfolgserlebnis: Im Trabreiten sicherte sich Evita (im Sattel die aus Norddeutschland angereiste Michaela Wolf) schnell die Führung vor Yoran Frisia (Josephine Schiller) und dem immer in der Außenspur trabenden Ischtvan (Saskia Krause). Bis zum letzten Bogen lag das gesamte Feld dicht beieinander. Die klare Toto-Favoritin Chelsea Norton (Cathrin Nimczyk) kam zwar auf der Gegenseite voran, geriet aber – noch im Mittelfeld liegend – ausgangs des Schlussbogens von den Beinen und wurde disqualifiziert. Goetmals Best (Marlene Matzky) setzte auch im Reiten auf seinen Speed, der Weg nach vorn erwies sich aber als zu weit. Kurz vor dem Ziel ereilte ihn an fünfter Stelle liegend ein Fehler, damit gab es postwendend auch die Rote Karte. Sehenswert waren die beiden Zweikämpfe um die Plätze eins und drei: Der aus dem Windschatten von Evita gegangene Yoran Frisia schien schon eine Nasenspitze voraus zu sein, als Michaela Wolf Evita noch einmal motivieren konnte. Bis ins Ziel holte sie eine halbe Länge Vorsprung heraus. Im Kampf um Platz drei musste Ischtvan letzte Reserven freisetzen, um die nach geschontem Rennverlauf innen vorbeigezogene Lili Marleen (Viktoria Peitz) auf der Ziellinie doch wieder einzufangen.

Foto von Berliner Trabrenn-Verein: Evita mit Michaela Wolf bereits beim ersten Mal vor Publikum in Front

Die Videos des Renntages sehen Sie auf www.berlintrab.de

Gesamtumsatz: 84.477 Euro,

Bahnumsatz: 23.278 Euro, Außenumsatz: 61.199 Euro.

Die nächste Veranstaltung findet am Montag, dem 25. Februar statt.

Beginn ist um 18:00 Uhr!