Trabrennbahn Berlin - Mariendorf: Michael Schmid mit exzellenten Chancen

Michael Schmid

Bei seinem Berliner Gastspiel gehört der Sulkyfahrer auf jeden Tippschein. Neben der V5 steht besonders die mit einem Jackpot aufgestockte Zweierwetten-Garantie im Blickpunkt.     

Berlin-Mariendorf, 11. September 2016 (Start des 1. Rennens um 14.00 Uhr / Qualifikationen und Vorab-Interviews bereits ab 13.25 Uhr).

In den vergangenen Monaten machte er sich auf der Derby-Bahn eher rar – aber es ist steht außer Frage, dass Michael Schmid zu den besten Trabrennfahrern in Deutschland gehört. Am Sonntag wird der 49-jährige Profi, der in seiner Karriere bisher 2.221 Mal als Sieger über die Linie fuhr und bei seinen Starts 10,1 Millionen Euro Preisgeld mit den Pferden erzielte, mit Sicherheit erneut eine prominente Rolle spielen. Die Zuschauer werden „Schmitti“, der den an diesem Tag nicht in Berlin weilenden Maik Esper vertritt, also explizit im Visier haben. Genauso wie zwei internationale Gäste, die der Veranstaltung eine besondere Note verleihen: Jörgen Sjunnesson und Ronald de Beer. Aber nicht nur die Profis, sondern auch die Amateure sind gefordert. Sie bestreiten drei der acht Prüfungen des spätsommerlichen Nachmittags.

Die Hobbyfahrer übernehmen auch den Auftakt und es sind sofort Überraschungen zu erwarten. Denn im 1. Rennen wird dem Publikum die konkrete Auswahl zwischen Bellevue (André Pögel), Esly Hall (Jan Maurix) und dem endlich wiedererstarkten Famous Rich (Sarah Kube) ohnehin schon nicht ganz leicht fallen und es kommen zudem noch zwei weitere Pferde hinzu, die man ebenfalls nicht auslassen darf. Chakaka (Hans-Jürgen von Holdt) ging in Berlin bisher dreimal an den Start und heimste zwei Ehrenplätze und einen dritten Rang ein – eine deutliche Empfehlung! Peaches Diamant (Marlene Matzy) ist ebenfalls nicht ungefährlich. Die Quoten werden sicherlich attraktiv sein – an die Lunch Double sollte man also nicht zu knauserig rangehen.

Im 2. Rennen, das ebenso wie die sechste Tagesprüfung mit 5.000 Euro Sieggarantie ausgestattet ist, treten ausschließlich zwei- und dreijährige Pferde an. Rein von der Qualifikationszeit sticht Holly Star (Dennis Spangenberg), eine Tochter des eisenharten Classic Grand Cru, deutlich heraus. Eine ähnliche Wertschätzung werden allerdings auch der von Jean-Pierre Dubois gezüchtete Champlain (Michael Schmid) sowie die bereits erprobte Janika Bo (Heinz Wewering) genießen. Gleich danach beginnt die V5 – und zwar mit einem Rätselraten, denn es gibt nicht weniger als sechs Siegkandidaten. Alles ist möglich, da weder Sarina (Jörgen Sjunnesson), Adrian Cliv BR (Heinz Wewering), Eric W Boko (Dennis Spangenberg), Panasonic Diamant (Kay Werner), Strauss (Heiner Christiansen) noch Barolo SL (Michael Schmid) eine felsenfeste Bank sind.

Im 4. Rennen geht es im selben Stil weiter – mit nur einem Kreuz in der V5-Tippzeile wird man ganz sicher nicht auskommen. Denn zum einen sind auch hier die meisten Teilnehmer noch recht unerfahren und zum anderen haben gleich sechs von ihnen weit überdurchschnittliches Laufvermögen bewiesen und sind in ihrer gerade erst begonnenen Laufbahn schon auf ersten oder zweiten Rängen gelandet. Entscheidend wird also sein, wer von ihnen auf den Beinen bleibt. O Mia Bella (Michael Hönemann) wagte sich sogar in die Stutenderby-Vorläufe und schlug danach Krabat (Klaus Daust) deutlich. Jasmin Bo (Heinz Wewering) ging erstmals glatt und prompt auf die Ehrenrunde. Sie ließ Ibn Yankee (Michael Schmid) keine Chance. Der Uldimeo-Bruder Athos (Dennis Spangenberg) und Ulrich Mommerts Yen (Thomas Holtermann), die mit dem 500.000-Euro-Traber Indigious verwandt ist, wurden fehlerlos ebenfalls noch nicht bezwungen.

Ein klein wenig enger lässt sich der Kreis im 5. Rennen ziehen – auch wenn man auf jeden einzelnen Favoriten nicht Stein und Bein schwören kann. Die Prüfung ist nicht nur dank ihrer Zugehörigkeit zur V5 hochinteressant, sondern es geht hier zusätzlich um eine Zweierwetten-Garantie in Höhe von 5.000 Euro inklusive 1.840 Euro Jackpot! Vier Pferde sind das Maß aller Dinge, nämlich die pfeilschnelle, aber nach wie vor unsichere Mon Etoile (André Pögel), die mit zweiten und dritten Plätzen glänzenden Tvelve in a Row (Hans-Jürgen von Holdt) und Invention (Jennifer Schmidt) sowie Levana RA, die man auf gar keinen Fall unterschätzen darf. Die Stutenderby-Vorlauffünfte wird das erste Mal von Michael Schreiber gesteuert.

Light the Fire (Michael Schmid), MaxundAlex (Dennis Spangenberg) oder Dania Hornline (Daniel Wagner) – auf diese drei Siegkandidaten lässt sich das 6. Rennen eingrenzen. Beim Abschluss der V5, nämlich dem  7. Rennen, das zugleich mit einer Dreierwetten-Garantie in Höhe von 5.000 Euro verknüpft ist, scheint sich das Geschehen auf den ersten Blick ebenfalls auf wenige Pferde zu konzentrieren. Doch die beiden Favoriten Rayman (Katharina Kramer) und Tokay (André Pögel)  gelten als launisch – davon könnten Key Largo (Hans-Jürgen von Holdt), Floh G (Sarah Kube) und Theodor Fontane (Chantal Solhart), die allesamt allerdings auch nicht so „ganz ohne“ sind, profitieren. Gegen 17 Uhr klingt der Renntag mit einem spannenden Dreikampf aus, denn an Bourbon Design (Michael Hönemann), Skip Beau (Michael Schmid) und Lady Vera (Dennis Spangenberg) führt nach derzeitigem Stand kein Weg vorbei. 

Unsere Tipps:

1. Bellevue – Esly Hall – Famous Rich

2. Holly Star – Champlain – Janika Bo

3. Sarina – Adrian Cliv BR – Eric W Boko

4. Jasmin Bo – Ibn Yankee – Athos – O Mia Bella

5. Mon Etoile – Twelve in a Row – Invention

6. Light the Fire – MaxundAlex – Dania Hornline

7. Rayman – Tokay – Key Largo

8. Bourbon Design – Skip Beau – Lady Vera

Mit sehr guten Chancen tritt an diesem Tag besonders Michael Schmid an (Foto: Marius Schwarz)