Springreiten: USA gewinnen Nationenpreis in Dublin

 

Deutschland trotz letztem Platz in Dublin für das Finale qualifiziert

Dublin/IRE (fn-press). Den Nationenpreis beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) in der irischen Hauptstadt Dublin sicherte sich das US-Springreiterteam, das nach zwei Umläufen lediglich vier Strafpunkte auf dem Konto hatte und seine Schlussreiterin Elisabeth Madden mit Simon nicht mehr starten lassen musste, da sie das Ergebnis nicht mehr hätte verbessern können.

Zweiter wurde die Mannschaft Großbritanniens mit acht Strafpunkten. Auf Platz drei landeten mit Frankreich, Schweden und der Ukraine mit jeweils 16 Strafpunkten gleich drei Mannschaften. Platz sechs teilten sich gemeinsam die Niederlande und Gastgeber Irland mit jeweils 20 Strafpunkten.

Die deutsche Mannschaft unter Leitung von Equipechef Sönke Sönksen (Versmold) erlebte einen rabenschwarzen Tag und landete auf dem achten und zugleich letzten Platz. Zunächst schied Ludger Beerbaum als Deutschlands Startreiter im ersten Umlauf aus, da sein niederländischer Hengst Chaman die dreifache Kombination hartnäckig verweigerte. Auch in der zweiten Runde fand das Paar keinen Gefallen an der dreifachen Kombination, was den Reiter zur Aufgabe bewog. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) und sein Hengst Lacan waren ebenfalls nicht vom Glück verfolgt. Nach total 16 Strafpunkten im ersten Umlauf schied das Paar in der zweiten Runde nach der Dreifachen aus. Ferner gingen im Nationenpreis von Dublin für Deutschland an den Start: Andre Thieme (Plau am See) mit Conthendrix (vier Strafpunkte im ersten und fünf Strafpunkte im zweiten Umlauf) und Daniel Deusser (Mechelen/BEL) mit First Class van Eeckelghem (in beiden Umläufen jeweils vier Strafpunkte). Einziges Trostpflaster: Für das Finale der Nationenpreisserie in Spanien ist Deutschland dennoch qualifiziert.