Springreiten: Tobias Meyer auf Platz 5 in St. Moritz

Großen Preis des CSI5* im Schweizer Kurort gewinnt Kent Farrington

St. Moritz (fn-press). Tobias Meyer meisterte den Großen Preis des Fünf-Sterne-Springturniers in St. Moritz/Schweiz  als bester Deutscher. Der 28-Jährige, der derzeit als Bereiter auf der Anlage von Jochen Scherer im rheinischen Neunkirchen angestellt ist, beendete mit dem zehnjährigen Holsteiner Wallach Cerano die Prüfung mit Platz fünf.

Zehn der 50 Paare des Hauptspringens beim CSI St. Moritz hatten das Stechen erreicht. Nach einer tollen Leistung im Umlauf, den Tobias Meyer mit dem zehnjährigen Holsteiner Cerano v. Cesano II als Schnellster absoviert hatte, musste er im Stechen der Konkurrenz den Vortritt lassen. Zwar blieb der ehemalige Perspektivkaderreiter des DOKR (Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei) auch im Stechen fehlerfrei, aber die Zeit von 43,61 Sekunden reichte nicht aus, er wurde Fünfter. Den besten Ritt zeigte der US-Amerikaner Kent Farrington mit dem erst neunjährigen niederländischen Wallach Creedance (0/39,56). Er verwies den Briten Michael Whitaker mit Viking auf den zweiten Platz (0/40,35). Dritter wurde die für die Schweiz startende und in Italien lebende Jane Richard Philips mit dem französischen Wallach Pable de Virton.

Auch der ehemalige Deutsche Meister Marc Bettinger hatte nach fehlerfreien Runde mit dem Oldenburger Balou du Rouet-Nachkommen Balouzino das Stechen erreicht. Aber dann lief es unglücklich für das Paar, nach einer Verweigerung an einem Steilsprung direkt neben dem kleinen See im Parcours gab der 38-jährige Rheinländer, der seit Jahren im belgischen Remouchamps lebt, auf (Platz 10). Aber dafür konnte sich Bettinger über viele gute Ritte in St. Moritz freuen. In drei Springen der Fünf-Sterne-Tour platzierte er sich mit unterschiedlichen Pferden an zweiter bis sechster Stelle. Für Marcel Marschall als Altheim in Baden-Württemberg, der mit der Holsteinerin Uthopia drei Abwürfe im Großen Preis hinnehmen musste, erklang einmal die Nationalhymne: Mit dem OS-Wallach Chacco Gold hatte er ein „dickes“ Springen gewinnen können.