Springreiten: Spannende Mischung im Parcours beim PfingstTurnier Wiesbaden 2015

Beim 79. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier trifft Deutschlands Elite auf globale Konkurrenz.

Sieben der acht Mitglieder aus dem deutschen Championatskader der Springreiter stehen auf der Teilnehmerliste bei der zweiten Station der DKB-Riders Tour. Wiesbaden statt Rom – so die Devise für 2015. „Wir gehen in diesem Jahr nicht beim zeitgleichen Nationenpreis-Turnier in Rom an den Start“, erklärt Bundestrainer Otto Becker. „Wir haben im Mai sehr gute Turniere in Deutschland – wie das Wiesbadener Pfingstturnier. Deshalb können wir mit unseren Topreitern fast komplett in Wiesbaden an den Start gehen.“ Wiesbaden freut sich auf die deutschen Stars wie Marcus Ehning, Christian Ahlmann, Daniel Deußer, Hans-Dieter Dreher und Meredith Michaels-Beerbaum. Aber die Konkurrenz ‚schläft nicht’ und reist aus allen Teilen der Welt an. „Wir haben Reiter von allen Kontinenten am Start“, strahlt Michael Krieger, der für die Springwettbewerbe in Wiesbaden zuständig ist. „Aus den USA kommt ein Damen-Quartett, wir haben auch Teilnehmer zum Beispiel aus Australien, Japan, Brasilien, Mexiko, Russland, Saudi Arabien, Qatar und sogar einen Reiter vom afrikanischen Kontinent, aus Ägypten.“

Viel Wert legt Krieger in jedem Jahr auf die Youngster. Wiesbaden möchte immer auch eine Bühne für aufstrebende Nachwuchsreiter im internationalen Springsport sein. Und auch in diesem Punkt freut er sich: „Da kommen richtig gute junge Reiter. Denis Nielsen, David Will oder Niklas Krieg beispielsweise, die alle schon bewiesen haben, dass sie den ‚Großen’ richtig Druck im Parcours machen können.“

In diesem Jahr winken die Springprüfungen wieder mit dem vierten Stern als CSI****. Das Preisgeld insgesamt wurde aufgestockt, allein im Großen Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Qatar Equestrian Federation werden 100.000 Euro ausgelobt.

Foto: Deutsche Elite trifft die Welt – im Schlosspark von Wiesbaden (Fotohinweis: WRFC)