Springreiten: Sieg für Kristin Kirchner in Klein Offenseth - Jennifer Fogh Pedersen wieder im Sattel

Jennifer Fogh Pedersen und Hengst Canstakko

Mit einem Amazonensieg endete das zweitägige Turnier auf der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth. Ein lautes „Jipiiee“ und die in die Luft gereckte Faust waren deutliche Zeichen der Freude bei Kristin Kirchner (Schenefeld), die als letzte Starterin in der Springprüfung Kl. S* mit der Mecklenburger Stute Chica P die Prüfung für sich entschied.

Schnell und fehlerfrei wurde die Berufsreiterin, die gleich mehrere Pferde an den zwei Tagen in Klein Offenseth vorstellte, Erste vor Carl-Christian Rahlf (Fehmarn) mit Chapeau-Claque. In zwei weiteren Prüfungen der Kl. S* konnte beide Male Andrea Hartlef (Elmlohe-Marschkamp) mit Let`s Go Ritchy jeweils vor Herbert Reimers (Marne) mit Leverage auftrumpfen.

Von Kl. A bis Kl. S reihte sich eine Prüfung an die andere an zwei Turniertagen auf der renommierten Station, die dafür die beiden exzellenten Sandplätze und die beiden Reithallen öffnete.

Comeback im Sattel - Jennifer Fogh Pedersen

Am meisten freute sich wohl Jennifer Fogh Pedersen. Die Dänin, die ab dem ersten September Chefbereiterin der Hengststation Maas J. Hell ist, trat erstmals nach ihrem schweren LKW-Unfall wieder bei einem Turnier an. Mit ihrem eigenen Didam konnte sich Fogh Pedersen im M-Springen platzieren, den Hell-Hengst Canstakko, der zu den Top-Vererbern der Station zählt, präsentierte Jennifer Fogh Pedersen als putzmunteres Kraftpaket. „Ich werde hier noch weiter Physiotherapie machen müssen“, lacht die Blondine, die bei dem Unfall einen Beinbruch erlitt und wochenlang auf Gehhilfen angewiesen war. „Ich freu mich, dass es wieder losgeht. Jetzt folgt erst mal Schenefelds Sommerturnier. Und Canstakko hat sich riesig gefreut, das hat man glaube ich gesehen…“ Das nächste sportliche Get-Together auf der Hengststation Maas J. Hell ist am 20. und 21. September geplant.

Erstes Turnier in Klein Offenseth für Jennifer Fogh Pedersen und den Hell-Hengst Canstakko nach der Verletzungspause der Reiterin. (Foto: Billmann)