Springreiten: Nix Neues im Großen HIPPO-Preis und Laura Strehmel Beste der Jugend

 

 

Der Sonntag auf der HIPPO gehörte eindeutig den Springreitern. In den beiden Hauptprüfungen durften sich Nachwuchs und Senioren separiert messen. Der HIPPOLOGICA-Jugendpreis begann pünktlich um 12.30 Uhr vor einer vierstelligen Zuschauerzahl. 35 Paare kämpften um den Sieg im Parcours von Ralf Stehr. In die Siegerrunde gelangten neun von ihnen.

 

Letzte Starterin war Laura Strehmel aus Neustadt mit DSP Lucie. Die bis dahin führende Vereinskameradin Saskia Ohrmund mit Tabita hatte bereits eine Bomben-Zeit vorgelegt. Und damit war sicher: Der Sieg bleibt in Berlin-Brandenburg. Laura und Lucie sahen das mal wieder als sportliche Herausforderung und unterboten die Bestzeit um weitere vier Sekunden. Das war der Sieg in einer spannenden Prüfung. Platz drei ging an Ebba Johansson auf Quintess vor Franziska Lass und Zara.

Im Großen Preis der Messe Berlin ging es etwas verspätet los. 23 Aspiranten auf den Sieg gingen in den Umlauf. Sechs von ihnen hatten die Chance auf Teilnahme an der Siegerrunde. Darunter waren fünf Vertreter des preußischen Reitsports und ein Reiter aus Mecklenburg. Da standen die Chancen auf einen Heimsieg nicht schlecht, möchte man meinen, aber es kam anders. Und um es vorwegzunehmen: Für den Thieme müssen die Preußen mal eine doppelte Staatsbürgerschaft beantragen. Der räumt in Brandenburg und Berlin so viel ab - kann man sich ja nicht mehr bieten lassen!

Aber Spaß beiseite. Der Überflieger aus dem Osten - von der HIPPO aus gesehen im Norden - war schon wieder das Maß aller Dinge. Nach 2012 (Conthendrix) und 2013 (Ramona de Flobecq) durfte in diesem Jahr wieder der 10jährige Holsteiner Schimmel-Wallach Conthendrix zur Goldenen Schleife reiten. Die HIPPO hat ihren Haussieger gefunden und der Rest der Konkurrenz noch kein Gegenmittel.

 

 

 

Dafür durfte sich in der Gesamtwertung Jan Peters über den Sieg freuen. BB kann also ein Häkchen am Ende des Tages machen. Der junge Mann vom RFV Schwanebeck belegte im Großen Preis den fünften Platz und erhielt für seinen Erfolg eine Schärpe.

Außer Thieme blieben noch zwei weitere Paare fehlerfrei: Das waren für Silber Ulf Ebel und Empire; gefolgt von Maik Junghänel mit Stranger. Siegmar Ströhmer und Arctos hatten zwar die beste Zeit - leider aber einen um und somit keine Chance mehr auf den Sieg (Platz vier).

 

Zur Siegerehrung wurde es sportlich, politisch und prominent zugleich. Neben dem Messe-Chef Karel Heijs gratulierten LPBB-Präsident Peter Krause, der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Herr Andreas Statzkowski sowie der ehemalige Hertha-Profi Andreas Zecke Neuendorf.

Fotos von Loony Images © via Facebook.

HIER geht es zu allen Ergebnissen.