Springreiten: Niederlande und Österreich im EY-Cup-Finale

(Nörten-Hardenberg/ Linz)  Ein junger Niederländer hat in Nörten-Hardenberg das Finale des EY-Cups erobert – in Linz gab es einen „Homerun“ für den österreichischen U-25-Reiter Willi Fischer. Damit gibt es zwei neue direkt qualifizierte Finalisten im European Youngster Cup, der an diesem Wochenende gleich zwei internationale Turnierofferten bot.

Beim deutschen Hardenberg Burgturnier war der legendäre Große Preis um die Goldene Peitsche die entscheidende Qualifikationsprüfung und eine prestigeträchtige Plattform für die junge Springreitergeneration. Der erst 21 Jahre junge Frank Schuttert aus den Niederlanden, der bereits in Aachen mit einem internationalen Sieg überzeugte und in Donaueschingen schon den Großen Preis gewinnen konnte, war der „Primus inter Pares“. Mit Arc de Triomphe gelang der Einzug ins Stechen und dort der fünfte Platz. Schuttert hat nun genau wie Willi Fischer den Final-Platz in der von Thomas Sabo präsentierten Serie beim Pappas Amadeus Horse Indoors in Salzburg im Dezember sicher.

Der 20 Jahre alte Österreicher Fischer setzte sich beim Nationenpreisturnier in Linz gegen 28 Mitbewerber in der Qualifikation zum EY-Cup-Finale durch. Mit dem zwölf Jahre alten Holsteiner Colmar blieb Fischer als einziger von nur zwei Kandidaten im Stechen der schweren Prüfung fehlerfrei. Österreichs Sabrina Pollhammer wurde mit Bal Pare Zweite. Mitbewerber aus acht Nationen gingen im European Youngster Cup im Rahmen des CSIO Linz an den Start.