Springreiten: Nationenpreis-Auftakt fällt ins Wasser - Starke Regenfälle im belgischen Lummen

Der im letzten Jahr für Belgien sehr erfolgreiche Gregory Wathelet mit Conrad de Hus. (FEI/Dirk Caremans)

Lummen/BEL (fn-press). Nicht nur in Deutschland sorgt das anhaltende April-Wetter für Verdruss. Nun haben die Organisatoren des Nationenpreis-Turniers im belgischen Lummen entschieden, die CSIO5*-Prüfungen wegen des anhaltenden Regens abzusagen. Die Wassermassen haben dem Derby-Platz stark zugesetzt. Auch die deutschen Springreiter wollten an diesem Wochenende in Lummen in die Nationenpreissaison starten. Im Durchschnitt sind laut Veranstalter seit dem 16. April 30 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, am Montag und Dienstag waren es sogar bis zu 59 Liter. Und die Aussichten sehen nicht besser aus.

„Selbst für Belgien sind das außergewöhnliche Wetterverhältnisse“, heißt es auf der Internetseite des Veranstalters. „Die FEI-Offiziellen haben entschieden, das CSIO5* abzusagen, da es unmöglich ist, das Programm für die Wettbewerbe der FEI-Furusiyya-Nationenpreisserie noch zu verändern.“ Die Ein- und Zwei-Sterne-Prüfungen, die heute bereits auf einem anderen Platz begonnen haben, sollen aber nicht abgesagt werden.