Springreiten: Ludger Beerbaum verpasst knapp den Sieg im Großen Preis von Paris

 

Paris/FRA (fn-press). Ludger Beerbaum (Riesenbeck) verpasste im hochdotierten Großen Preis beim Internationalen Springturnier (CSI*****) in der französischen Hauptstadt Paris nur um ganze neun hundertstel Sekunden den Sieg und landete auf Platz zwei.

Mit seinem Hengst Zindine zeigte Beerbaum im mit 13 Paaren besetzten Stechen des Großen Preises eine fehlerfreie Runde in 34,67 Sekunden. Besser war lediglich Martin Fuchs aus der Schweiz, der mit seinem Holsteiner PSG Future (v. Cashandcarry) das Ziel ohne Strafpunkte nach 34,58 Sekunden passierte. Während Fuchs für seinen Sieg eine Prämie von 115.500 Euro erhielt, konnte sich Beerbaum über den knapp verpassten Sieg mit einem Geldpreis von 70.000 Euro trösten. Dritter wurde Constant van Paesschen (Belgien) mit Citizenguard Toscan de Sainte (null Strafpunkte in 34,80 Sekunden).

Zweitbester Deutscher im Großen Preis war der amtierende Deutsche Meister und diesjährige Weltcup-Finalsieger Daniel Deusser (Mechelen/BEL) auf Platz sieben, der mit Quickly de Kreisker im Stechen mit 33,33 Sekunden zwar die absolut schnellste ablieferte, dafür allerding einen Abwurf hinnehmen musste. Mit einem Abwurf im Normalumlauf mit Codex One kam Christian Ahlmann nicht über Rang 20 hinaus. Dafür konnte er am Samstag mit seinem sächsischen Askari-Sohn Aragon Z einen zweiten Platz in einem Springen der Fünf-Sterne-Tour belegen. In der gleichen Prüfung kam Ludger Beerbaum mit dem westfälischen Cornet Obolensky-Sohn Colestus auf den fünften Platz. Schon am Freitag hatten Ahlmann und Aragon Z im höchstdotierten Springen des Tages Platz zwei belegt.