Springreiten: „Longines Beijing Masters“: Einzigartiges Konzept vorgestellt

 

Top-Reiter im „Bird`s Nest“ am Start

Vom 9. bis zum 11. Mai werden elf der weltbesten internationalen Springreiter auf ihre 20 besten chinesischen Kollegen treffen. Mit einem einzigartigen Konzept geht das „Longines Equestrian Beijing Masters“ in seine vierte Auflage.

Die Entwicklung des Pferdesports in China steht im Mittelpunkt dieses Konzepts, das die Organisatoren nun in Peking vorstellten. „Es geht darum, den chinesischen Reitern die Möglichkeit zu geben, von den Besten zu lernen“, so Turnierdirektor Frank Kemperman vor rund 100 Journalisten im „Beijing Pengyuan Horse Club“. Im sportlichen Wettkampf, aber auch in Gesprächen, bei gemeinsamen Parcoursbegehungen und natürlich wird es auch ganz praktische Tipps geben. Im beeindruckenden Olympiastadion „Bird`s Nest“ in Peking werden die Prüfungen ausgetragen, Höhepunkt ist der „Longines Grand Prix“ am Finalsonntag.

Auch hinter den Kulissen soll der Sport entwickelt werden. Zu diesem Zweck haben die chinesischen Organisatoren vor nunmehr vier Jahren den deutschen Springreiter Ludger Beerbaum um Unterstützung gebeten. Beerbaum wiederum brachte die Aachener Reitturnier GmbH (ART) als Vermarkter des jährlichen CHIO Aachen ins Spiel. Beerbaum und die ART bringen seitdem ihr Know-How ein und organisieren das „Longines Equestrian Beijing Masters“ gemeinsam mit den chinesischen Partnern von „Dashing Equestrian“.

Mit Scott Brash und Ben Maher (beide GB) sowie Beerbaum selber starten die drei Erstplatzierten der aktuellen Longines Weltrangliste in Peking. Auch Europameister Roger-Yves Bost sowie seine Landsleute Pénélope Leprevost und Kevin Staut satteln ihre Pferde in Peking. Aus Deutschland kommen neben Ludger Beerbaum noch Marco Kutscher und Meredith Michaels-Beerbaum. Die Schweizerin Jane Philips Richard, Laura Kraut (USA) und Nick Skelton (GB) komplettieren das erlesene internationale Teilnehmerfeld.

Nie zuvor war die Medienaufmerksamkeit größer. So wird erstmalig der größte chinesische TV-Sender CCTV den „Longines Grand Prix“ am Sonntag live übertragen, in Europa überträgt Eurosport ebenfalls live.

Das Foto zeigt Frank Kemperman am Rednerpult während des Pressegesprächs