Springreiten: Jörne Sprehe nimmt aus Pforzheim zwei Siege und ein neues Auto mit nach Hause

Da hatte Jörne Sprehe in Pforzheim aber ordentliche Schlagzeilen geliefert: Die 32-jährige Fürtherin, die im vergangenen Jahr zu Bayerns erfolgreichsten Reiterin gekürt wurde, entschied im Rahmen des CSI3*-Events nicht nur das zum Weltranglistenranking zählende Finalspringen der Mittleren Tour für sich, sondern triumphierte auch im Großen Preis als strahlende Siegerin. Der Hauptpreis konnte sich sehen lassen und war noch dazu mit einem Stern verziert: eine pechschwarze Mercedes-Benz A 180 Limousine, die bei der Prämierung für die Ehrenrunde bereitstand.

Es sollte der Tag der Jörne Sprehe werden, an dem einfach alles wie an der Schnur klappte und optimal aufging. Nachdem Stakkato Gold-Sohn „Stakki´s Jumper“ im Finale der Mittleren Tour um die Baker Tilly Roelfs Trophy brillierte und im Stechen die schnellste Zeit ablieferte, sollte ihre aktuelle Spitzenstute „Luna 285“ für die perfekte Sensation sorgen: Der Nullrunde im selektiven Grundumlauf folgte ein weiterer fehlerfreier Ritt im Stechen, den ihre Mitstreiter nicht mehr unterbieten konnten. Dieses Meisterstück bescherte der ambitionierten Berufsreiterin neben dem glorreichen Triumph im Grand Prix und der bemerkenswerten Siegesserie in Pforzheim auch ihr erstes gewonnenes Auto, das sich natürlich schick in der Garage im Fürther Horsepark macht.

Foto von © Dörte Röhling: Jörne Sprehe, die als frischgebackene Grand Prix-Gewinnerin ihren neuen Mercedes von Achim Quitz (Vorstand S&G Automobil) entgegennimmt