Springreiten: Jan Wernke erstmals in Allersehl beim Pferdesportfestival Niedersachsen

 

(Allersehl) Das Pferdesportfestival Niedersachsen vom 20. – 24. August ist 2014 erstmals ein CSI, also ein internationales Turnier. Als Teilnehmer ist der 24-jährige Springreiter Jan Wernke aus Holdorf, Mitglied der deutschen Perspektivgruppe Springen, dabei.  Wernke zählt zur Garnitur der „jungen Wilden“ im Perspektivkader von Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann.  Der junge Springreiter hat bereits in Nationenpreisen und mit Siegen in Großen Preisen überzeugt. In Allersehl – und das ist wirklich ungewöhnlich - war Jan Wernke allerdings noch nie.

Wie kommt es, dass ein junger niedersächsischer Springreiter 2014 erstmals in Allersehl startet?

Wernke: „Das ist erstaunlich – ich weiß. Irgendwie passte es noch nie, als das ein nationales Turnier war. Ich habe bislang aber wirklich nur Gutes von allen Seiten gehört.“

Was macht das CSI Allersehl denn jetzt passender?

Wernke: „Also ich fahre ja rund vier Stunden von uns zuhause mit den Pferden dahin und als internationales Turnier bietet es mir und den anderen viel mehr Möglichkeiten. Ich finde die Ausschreibung gut, da sind auch mal 1,30m-Prüfungen drin, die es uns erlauben, ein noch junges, sehr unerfahrenes Pferd einzusetzen. Das gibt es für die Profis sonst kaum. Ich kann also zwei noch junge Pferde mitbringen, insgesamt fünf bis sechs Pferde und ich kann viel reiten. Das ist richtig gut.“

Worauf schaut Jan Wernke außerdem bei der Entscheidung für ein Turnier?

Wernke: „Wenn ich z.B. höre und sehe, was dort im Rahmenprogramm geboten wird, finde ich das super. Das Barrierenspringen und  das Mächtigkeitsspringen ist für die Zuschauer interessant, die wollen ja auch mal was anderes sehen. Und gut dotiert ist das dann auch noch. Besucher wollen Abwechslung und nicht drei Tage lang 130 Pferde in jedem Springen. Ich denke, man kann auch froh sein, dass die Veranstalter in Allersehl den Mut haben, das Turnier international auszuschreiben.“

Was hat sich Jan Wernke vorgenommen für das kommende Wochenende?

Wernke: „Queen Mary bringe ich als Erstpferd mit. Sie ist ja nach ihrer Kolik-Operation lange aus dem Sport raus gewesen. Ich habe lieber etwas länger gewartet, bis ich sie wieder mitgenommen habe. In Rastede ist sie erstmals gegangen und war frisch und fehlerfrei. In Münster habe ich sie lieber nur in der mittleren Tour eingesetzt und nun möchte ich versuchen, sie in Allersehl im Großen Preis zu reiten. Dann folgt Paderborn, da war ich letztes Jahr Dritter im Großen Preis. Und dann bringe ich noch jüngere Pferde mit.“