Springreiten in Wierden: Zahlreiche Erfolge für deutsche Nachwuchsreiter

Zwei Siege in Nationenpreisen und einen Sieg im Großen Preis

Wierden/NED (fn-press). Zahlreiche Siege und Platzierungen brachte das Internationale Offizielle Jugendspringturnier (CSIO/CH/J/Y/P) im niederländischen Wierden für die deutschen Teilnehmer. Neben zwei gewonnenen Nationenpreisen bei den Children (bis 14-Jährige auf Großpferden) und den Junioren (16- bis 18-Jährige) durfte sich Marie Schulze Topphoff (Havixbeck) über den Sieg im Großen Preis der Jungen Reiter (18 bis 21 Jahre) freuen.

So sicherte sich bereits am Donnerstag die Junioren-Equipe von Bundestrainer Markus Merschformann (Rosendahl) mit total sechs Strafpunkten nach zwei Umläufen den Sieg im Nationenpreis ihrer Altersklasse. Verantwortlich dafür waren Philip Houston (Leichlingen) mit Chalanda (ein Strafpunkt im ersten und vier Strafpunkte im zweiten Umlauf), Henry Delfs (Steinburg) mit Carrington D (in beiden Umläufen ohne Strafpunkte), Julius Reinacher (Rosendahl) mit Capri (acht und null Strafpunkte) und Max Haunhorst (Hagen) mit Charis (ein Strafunkt im ersten Umlauf / musste in der zweiten Runde nicht mehr antreten). Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Niederlande (14 Strafpunkte) und Belgien (19 Strafpunkte).

Im Großen Preis der Junioren am Samstag landeten Julius Reinacher und Capri auf Platz zwei und mussten sich lediglich Johanna Sixt (Österreich) mit Koh I Noor geschlagen geben.

Nicht ganz so glücklich agierten die deutschen Jungen Reiter (18 bis 21 Jahre) in ihrem Nationenpreis am Freitag. Mit insgesamt 25 Strafpunkten im ersten Umlauf verpassten sie den Einzug in die zweite Runde und beendeten den Nationenpreis auf Platz sieben. Für Deutschland ritten hier: Marie Schulze Topphoff (Havixbeck) mit Safira (neun Strafpunkte), Tim-Uwe Hoffmann (Rahde) mit Casta Lee (elf Strafpunkte), Nicola Pohl (Marburg) mit Walona (zwölf Strafpunkte) und Insa Strothmann (Krummesse) mit Utah (fünf Strafpunkte). Der Sieg ging an die Niederlande (zwölf Strafpunkte). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Belgien (20 Strafpunkte) und Norwegen mit ebenfalls 20 Strafpunkten, aber einer schlechteren Gesamtzeit. Quasi als Revanche siegte Marie Schulze Topphoff mit Safira im Großen Preis ihrer Altersklasse.

Der Samstag sah mit Platz drei im Nationenpreis der Ponyspringreiter wieder Auftrieb für die deutschen Teilnehmer. Für Deutschland gingen hier unter der Leitung von Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt) an den Start: Cheyenne von Thun (Bayreuth) mit Berkzicht Rob (acht und acht Strafpunkte), Lisa Schulze Topphoff (Havixbeck) mit Kastanienhof Rock´n Roll (im ersten Umlauf ausgeschieden und im zweiten Umlauf acht Strafpunkte), Sönke Fallenberg (Ennigerloh) mit Don Diabolo (in beiden Umläufen jeweils vier Strafpunkte) sowie Milja Esser (Wipperfürth) mit Bente (null und vier Strafpunkte). Insgesamt kam das Team von Bundestrainer Peter Teeuwen auf 28 Strafpunkte. Den Sieg holte sich hier die italienische Mannschaft (zwölf Strafpunkte) vor dem Team der Niederlande (20 Strafpunkte).

Grund zum Jubeln hatte am Sonntag noch einmal Eberhard Seemann (Münster), Bundestrainer der Children. Denn sein Team gewann mit insgesamt zwölf Strafpunkte den Nationenpreis ihrer Altersklasse. Für Deutschland gingen hier an den Start: Victoria Elbers (Garrel) mit Sterling Silver (14 und null Strafpunkte), Alexander Gerdener (Laer) mit Imagine (vier und neun Strafpunkte), Viktoria Schmidt (Darmstadt) mit Sir Douglas (null und vier Strafpunkte) und Bias Hohler (Waghäusel) mit Concordia K (null und vier Strafpunkte). Zweiter wurden die Niederlande mit 15 Strafpunkten und Platz drei ging an das belgische Team mit 16 Strafpunkten.