Springreiten in Rotterdam: Top-Ergebnisse für deutsche Reiter

Großer Preis entschädigt für unglücklichen Nationenpreis

Rotterdam (fn-press). Die deutschen Springreiter haben den CHIO in Rotterdam bestens beendet. Im Großen Preis belegte Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) mit Cornet d’Amour den zweiten Platz, Marcus Ehning (Borken) mit Comme il Faut den dritten und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara den fünften.

Im Nationenpreis beim CHIO Rotterdam war die Equipe im zweiten Umlauf deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben (Platz vier). Anders im mit 200.000 Euro dotierten Großen Preis: Hier fanden die deutschen Springreiter zu ihrer Klasse zurück: Im zwölfköpfigen Stechen, das die US-Amerikanerin Lucy Davis in fehlerfreien 39,49 Sekunden absolvierte, reihte sich Daniel Deußer im Sattel des westfälischen Wallachs Cornet d’Amour an zweiter Stelle ein (0/39,86). Der Wahl-Belgier, der in der Nähe von Mechelen lebt, zeigte wiederum, wie fit sein Schimmel derzeit ist. Als einziges deutsches Paar hatten die Beiden auch den Nationenpreis mit zwei Nullrunden gemeistert.

Marcus Ehning, der im Nationenpreis nicht zum Team gehört hatte, setzte seinen zehnjährigen Hengst Comme il Faut, einen Sohn des Cornet Obelensky (wie Cornet d’Amour), im Großen Preis ein. Fehlerfreie 40,78 Sekunden standen im Stechen zu Buche. Hinter dem Briten Joe Clee platzierte sich Ludger Beerbaum mit Chiara an fünfter Stelle. Auch die Holsteiner Stute blieb im Stechen fehlerfrei (41,41). Pech hatte Christan Ahlmann (Marl). Mit dem belgischen Hengst Epleaser meisterte er den Umlauf ohne Abwurf, aber ein Fehler für Zeitüberschreitung verhinderte den Einzug ins Stechen. So blieb nur Platz 17.