Springreiten in Rom: Deutsche Springreitermannschaft Dritter im Nationenpreis

Ludger Beerbaum mit zwei Nullrunden im Nationenpreis bester Reiter im deutschen Team

Rom/ITA (fn-press). Die deutsche Springreiterequipe belegte im FEI-Nationenpreis beim 82. Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) in Rom mit insgesamt zwölf Strafpunkten nach zwei Umläufen den dritten Platz. Der Sieg ging an das belgische Team, das auf acht Strafpunkte kam. Zweiter wurden die Niederlande mit neun Zählern.

Deutschlands erster Starter auf der legendären Piazza di Siena, der im belgischen Mechelen lebende Daniel Deußer mit Fyloe V. Claeyssenhof, kam im ersten Umlauf auf vier Strafpunkte. In der zweiten Runde hatte Deußer, der am vergangenen Sonntag im sauerländischen Balve zum zweiten Mal Deutscher Meister der Springreiter geworden war, etwas Pech und beendete den Parcours mit insgesamt 16 Strafpunkten. Bester Reiter im deutschen Team war Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara, der als Schlussmann der Mannschaft beide Umläufe ohne Strafpunkte beendete. Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Liberty Son hatte nach einer fehlerfreien ersten Runde im zweiten Umlauf einen Abwurf. Für Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Embassy II hieß das Ergebnis in beiden Umläufen jeweils vier Strafpunkte.

Für Bundestrainer und Equipechef Otto Becker (Sendenhorst) war der dritte Platz seines Teams eine durchaus zufriedenstellende Leistung: „Es war ein fairer, aber recht anspruchsvoller Parcours. Die Topmannschaften traten jeweils mit einer sehr starken Besetzung an und lagen am Ende doch recht eng beisammen.“

Die weiteren Plätzen gingen an: 4. Großbritannien (20 Strafpunkte), 5. Ukraine (23 Strafpunkte), 6. Frankreich (25 Strafpunkte), 7. Katar (26 Strafpunkte) und 8. Italien (36 Strafpunkte).