Springreiten in Peking: Pferdesport trifft Fußball

Felix Magath, Ludger Beerbaum, Michael Mronz

Ihre Disziplinen sind unterschiedlich, aber eine Idee vereint den Fußball-Trainer Felix Magath, den Springreiter Ludger Beerbaum und den Sportmanager Michael Mronz: Sie möchten den Sport in China voranbringen. Magath trainiert seit Juni den chinesischen Fußball-Erstligisten Shandong Luneng Taishan F.C. aus der Stadt Jinan, Beerbaum und Mronz organisieren gemeinsam mit chinesischen Partnern das „Longines Equestrian Beijing Masters“ in Peking. Das Besondere bei diesem Turnier ist das Konzept: Die besten Reiter Chinas treten gegen einige der besten Reiter der Welt an, um sich selber durch das Messen mit der Weltspitze zu verbessern. Der Sport wird begleitet von Lehrgängen, Trainingseinheiten und Vorträgen. Angefangen bei Themen wie Fütterung und Hufschmied über Pferdemanagement bis hin zum wichtigsten Thema „Welfare of the Horse“, dem verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit dem Partner Pferd.

Auf Einladung von Mronz kam nun Felix Magath als Gast zum „Longines Equestrian Beijing Masters“ ins „Bird’s Nest“, dem chinesischen Nationalstadion im Olympischen Park von Peking. Gemeinsam mit Ludger Beerbaum tauschten sie sich aus über den Sport in China und die gemachten Erfahrungen. Und ein bisschen „Pferde-Gefühl“ gab es dann auch für den erfolgreichen Fußballtrainer, denn er traute sich erstmals in den Sattel eines Pferdes. „Sah gar nicht so schlecht aus“, schmunzelte Beerbaum.

Felix Magath im Sattel von „Let’s go“. Als Grooms assistieren Ludger Beerbaum (rechts) und Michael Mronz (Foto: Longines Beijing Equestrian Masters/ Arnd Bronkhorst).