Springreiten in Odense: GP-Sieg für Hans-Thorben Rüder

Deutsche Teilnehmer ritten in vielen Prüfungen an die Spitze

Odense (fn-press). Das war ein wahrlich erfolgreiches Wochenende für die deutschen Springreiter im dänischen Odense. Das Drei-Sterne-Turnier dominierte klar Schwarz-rot-gold. Auch für das Siegerpaar im Großen Preis, Hans-Thorben Rüder (Greven) und Orlanda, ertönte die deutsche Hymne.

Die 16-jährige Orlanda, Tochter des Julio Mariner aus einer Caretino-Mutter, ist in Topform. Eine Woche nach ihrem Sieg im Großen Preis von Kiel sprang die Holsteinerin mit Hans-Thorben Rüder auch im Großen Preis von Odense auf den ersten Platz. Im Stechen, das nach fehlerfreiem Umlauf neun Paare erreicht hatten, überwanden die Beiden in 28,7 Sekunden die Ziellinie. Auch auf den Plätzen zwei und drei behaupteten sich deutsche Reiter. David Will und die 15-jährige französische Stute Mic Mac du Tillard benötigten 29,2 Sekunden, Johannes Ehning und der 16-jährige niederländische Wallach Salvador folgten mit ebenso fehlerfreien 29,39 Sekunden. Janne-Friederike Meyer und der neunjährige Belgier Goya erzielten das fünfbeste Ergebnis (0/29,84). Zwischen die Deutschen schob sich der Schwede Rolf-Göran Bengtsson mit der Holsteinerin Unita (0/29,40).

Felix Hassmann konnte im Großen Preis zwar keine Weltranglistenpunkte sammeln, aber dafür war er an den Vortagen der herausragende Reiter. Die erste Qualifikation für den Großen Preis hatte er mit dem Baden-Württemberger Hengst Horse Gym’s Quali Quanti gewonnen, die zweite Qualifation mit dem westfälischen Hengst Horse Gym’s Balzaci. In dieser Prüfung ritt Marco Kutscher im Sattel des Oldenburgers Balermo auf den zweiten Platz, Dritter wurde Jan Sprehe mit dem hannoverschen Stakkato-Sohn Special One.