Springreiten in Mechelen: Dritter Saisonsieg für Christian Ahlmann

Christian Ahlmann im Longines FEI World Cup™ Jumping 2015/2016 Western European League in Mechelen auf Taloubet Z

Drei deutsche Reiter im Stechen des Weltcupspringens

Mechelen (fn-press). Es läuft „wie geschmiert“ für Christian Ahlmann in der aktuellen Weltcup-Saison. Der 40-Jährige aus Marl fügte seinen beiden Weltcup-Siegen in Stuttgart und Madrid nun im belgischen Mechelen einen dritten Triumph hinzu. Im Sattel des 15-jährigen niederländischen Hengstes Taloubet Z schaffte er im Stechen die fehlerfreie Bestzeit von 39,22 Sekunden.

„Taloubet Z ist ein unglaubliches Pferd, sehr ehrgeizig, sehr intelligent, dabei vorsichtig und im Stechen immer sehr schnell. Es ist ein Pferd, wie es sich jeder Reiter wünscht“, schwärmte Christian Ahlmann nach seinem dritten Saisonsieg der Weltcup-Westeuropa-Liga. Sein Sieg wurde mit knapp 51.000 Euro Preisgeld versüßt. Es war allerdings ein knappes Rennen, denn nur 15 hundertstel Sekunden länger hatte der Belgier Niels Bruynseels mit der Zangersheider Stute Cas de Liberte benötigt (0/39,37). Auch die Plätze drei und vier belegten die Aktiven des Gastgeberlandes: Jerome Guery mit Papillon Z sowie Jos Verloy mit Sunshine hatten den Stechparcours ebenfalls fehlerfrei absolviert.

Zweitbester Deutscher war Daniel Deußer, der in Mechelen zu Hause ist. Ein Fehler des zehnjährigen First Class von Eeckelghem im Stechen verhinderte jedoch den Sieg des Lokalmatadors. Deußer beendete die Prüfung mit Platz sechs (4/39,36). Ebenfalls ins Stechen zog Patrick Stühlmeyer ein. Mit dem Oldenburger Lacan platzierte sich der Osnabrücker an siebter Stelle (4/40,88).

Dank seiner drei Siege rangiert Christian Ahlmann mit immensem Abstand an der Spitze der Westeuropa-Liga des Weltcups und hat nun 77 Punkte auf seinem Konto. Die nächsten Plätze im Ranking belegen der Franzose Simon Delestre (51 Punkte) vor Jos Verloy (BEL/50), Penelope Leprevost (FRA/45) und Nicola Philippaerts (BEL/42). Die deutschen Springreiter nehmen nach der achten von elf Etappen vor dem Finale in Göteborg (23. bis 28. März) folgende Plätze ein: 8. Daniel Deußer (36 Punkte), 9. Marco Kutscher (36), 12. Marcus Ehning (32), 14. Patrick Stühlmeyer (31), 25. Hans-Dieter Dreher (25), 29. Ludger Beerbaum (19).

Aus dem deutschen Dressurlager reiste lediglich eine Aktive in Mechelen an: Jessica von Bredow-Werndl startete mit ihrer elfjährigen niederländischen Stute Zaire bei der Etappe der World Dressage Masters-Serie (WDM). Im Grand Prix behauptete sich das Paar mit 72,72 Prozent auf Platz zwei hinter dem Schweden Patrik Kittel, der den neunjährigen Oldenburger Delauny gesattelt hatte (74,64). Diese Beiden gewannen auch die Kür mit 78,575 Prozent. Jessica von Bredow-Werndl beendete die Kür mit 74,825 Prozent und Platz sieben.

Foto von FEI/Dirk Caremans