Springreiten in Arezzo: U25-Team reitet auf Platz vier

Nationenpreis-Premiere für Niklas Krieg und Maximilian Lill

Arezzo (fn-press). Achtbar geschlagen hat sich die junge deutsche Springreitermannschaft mit Niklas Krieg, Maximilian Lill und Frederick Troschke beim Nationenpreis in Arezzo. Das Team, das Routinier Hans-Dieter Dreher verstärkte, ritt auf den vierten Platz. Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann sagte: „Es waren zwei sehr anspruchsvolle Umläufe. Die jungen Leute sind gut geritten und haben heute wieder wichtige Erfahrungen gesammelt. Ich bin mit Platz vier sehr zufrieden.“

Der Nationenpreis-Einsatz ist Teil des Förderkonzepts der Serie „Deutschlands U25 Springpokal“, den die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport gemeinsam mit Familie Müter ermöglicht. Das Finale der Serie fand im Rahmen der Europameisterschaft in Aachen statt. Zur Belohnung für ihre guten Saisonleistungen durften drei Reiter das Team beim Furusiyya Nations Cup der FEI bilden.

Der „Oldie“ im Team, Hans-Dieter Dreher (43) aus Eimeldingen, erzielte mit dem Hannoveraner Hengst Embassy erwartungsgemäß das beste Resultat: ein Abwurf im ersten Umlauf, null Fehler im zweiten. Auch dem 21-jährigen Niklas Krieg aus Villingen-Schwenningen gelang mit der elfjährigen Holsteinerin Carella eine fehlerfreie Runde. Der ebenfalls 21-jährige Maximilian Lill aus dem bayerischen Antorf hatte sein erst neunjähriges Nachwuchspferd Colantinue eingesetzt und einige Abwürfe kassiert. „Für Niklas Krieg und Maximilian Lill war es der erste Nationenpreis im Seniorenlager", erläuterte Engemann. Auch Frederick Troschke (25) aus Hagen a.T.W. blieb mit seiner westfälischen Stute Charis nicht fehlerfrei. Insgesamt hatte das Quartett 33 Fehlerpunkte auf dem Konto. Engemann: „Die Fehlerzahl täuscht etwas, es wurden in den schweren Parcours insgesamt viele Fehler gemacht.“ Sieger wurden nach Stechen die Brasilianer vor den Franzosen. Auf dem dritten Rang behauptete sich die Mannschaft aus Tschechien mit 29 Fehlern, hinter den Deutschen (34) platzierten sich die Italiener (35), Polen und Schweden (36) und Belgien (48).