Springreiten: Global Champions Tour in London und Ludger Beerbaum verpasst knapp den Sieg

 

Scott Brash gewinnt elfte Etappe der Global Champions Tour

London/GBR (fn-press). Ludger Beerbaum (Riesenbeck) verpasste in der elften Etappe der Global Champions Tour beim Internationalen Springturnier (CSI*****) in London nur knapp den Sieg.

Mit seinem zehnjährigen Hengst Zidane lieferte Beerbaum im Stechen, das lediglich fünf Paare erreichen konnten, eine fehlerfreie Runde in 43,85 Sekunden ab. Besser war lediglich der Brite Scott Brash mit Hello Sanctos, der zur Freude seiner Landsleute den Parcours ohne Strafpunkte in 38,54 Sekunden beendete. Während Brash für seinen Sieg nicht weniger als 148.500 Euro kassierte, konnte sich Beerbaum mit einer Prämie von 90.000 Euro über den knapp verpassten Sieg hinwegtrösten.

Platz drei ging an den Niederländer Maikel van der Vleuten, der mit VDL Groep Verdi Tn N.O.P. einen Abwurf in der Zeit von 41,76 Sekunden kassierte. Zweitbester deutscher Reiter war Daniel Deusser. Der im belgischen Mechelen lebende Deutsche Meister hatte mit First Class van Eeckelghem im zweiten Umlauf einen Abwurf in 68,02 Sekunden zu verzeichnen, was ihm Platz neun bescherte.    

In der Gesamtwertung der Global Champions Tour führt nach elf von 14 Etappen weiterhin Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), der über 221 Punkte verfügt. Mit jeweils 201 Punkten rangieren der für Ludger Beerbaum reitende Hendrik von Eckermann (Schweden) sowie Edwina Tops-Alexander (Australien) auf Platz zwei. Bester Deutscher ist Ludger Beerbaum mit 196 Punkten auf Platz vier. Achter ist Daniel Deusser mit 160 Punkten. Platz elf hält Christian Ahlmann (Marl) mit 123 Punkten. 97 Punkte bedeuten für Marcus Ehning (Borken) Rang 20.