Springreiten: Französischer Sieg beim CHIO im NetAachen-Preis

 

Innerhalb kürzester Zeit gab es heute in der Soers zwei französische Siege. Bei den Fahrern gewann Benjamin Aillaud. Im NetAachen-Preis der Springreiter siegte nun Julien Épaillard. Im Preis des Handwerks hatte sich der 36-Jährige vor zwei Tagen mit Pigmalion Du Rozel dem Brasilianer Álvaro Affonso de Miranda Neto knapp geschlagen geben müssen. Mit dem gleichen Pferd lieferte er nun im elf Hindernisse umfassenden Parcours mit 62,57 Sekunden die schnellste Zeit. Rang zwei der Zeitspringprüfung ging nach Deutschland: Hans-Dieter Dreher benötigte mit dem neunjährigen Holsteiner Quiwi Dream 63,14 Sekunden, gefolgt vom Begier Olivier Philippaerts mit Carlito (63,63). Im Vorjahr hatte der Schweizer Werner Muff gewonnen.

Für Épaillard war es die Premiere in der Soers. Das Pferd Pigmalion Du Rozel hatte er vor zwei Jahren eigentlich für seine Frau Susana gekauft. In diesem Jahr hat er den elfjährigen französischen Wallach zu Beginn der Sunshine-Tour übernommen und unter anderem schon beim Derby im französischen La Baule mit Rang fünf einen Erfolg eingefahren. „Für meine Frau hat er etwas zu wenig Blut, er braucht immer viel Bein“, sagte Épaillard. Der Fuchs sei einfach zu reiten und immer cool im Kopf. Aus diesem Grund wird Epaillard den Vierbeiner auch im morgigen Jagdspringen einsetzen. „Pigmalion Du Rozel kann auch mal drei Tage hintereinander Vollgas geben, ohne dass er durchdreht.“

Foto CHIO Aachen/Michael Strauch: Es gratulieren v.l. NetAachen-Geschäftsführer Andres Schneider und Peter Weinberg, Mitglied des ALRV-Aufsichtsrats