Springreiten: Felix Haßmann erneut Champion der Berufsreiter

Silber und Bronze für Sterzenbach und Kölz

Bad Oeynhausen (fn-press). Mit dem Idealergebnis von null Strafpunkten in den drei Runden des Finales mit Pferdewechsel siegte Felix Haßmann (Lienen) beim Deutschen Championat der Berufsreiter Springen in Bad Oeynhausen und verteidigte damit seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr erfolgreich.

Nach zwei S-Springen am Donnerstag und Freitag hatten sich Haßmann sowie Martin Sterzenbach (Dorsten) und Michael Kölz (Leisnig) für das Finale qualifiziert. Im Finale mussten alle drei Teilnehmer ihre eigenen und die Pferde ihrer beiden Mitbewerber über einen S-Parcours auf Zwei-Sterne-Niveau reiten. Um sich auf die Pferde ihrer Konkurrenten einzustellen, hatten sie jeweils nur fünf Minuten Zeit und durften lediglich vier Probesprünge mit den fremden Pferden absolvieren.

Dabei zeigte Haßmann seine reiterliche Klasse. Sowohl mit seinem eigenen Pferd Horse Gym´s Quali Quanti als auch mit FST Calzada von Michael Kölz und Balougraf ESC von Martin Sterzenbach blieb der 30-Jährige ohne Strafpunkte. Damit verteidigte er seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr erfolgreich und wurde nach 2010 und dem vergangenen Jahr zum dritten Mal Champion der Deutschen Berufsreiter Springen. Mit einem Gesamtergebnis von 16 Strafpunkten gewann Martin Sterzenbach die Silbermedaille. Den gleichen Rang hatte er im Vorjahr belegt. Der 31-jährige Kölz, der sich erstmals in seiner Karriere für das Finale qualifizierte, sicherte sich mit 20 Strafpunkten die Bronzemedaille. Hassmann und Sterzenbach ritten im Finale die gleichen Pferde wie im Vorjahr und wie 2015 wurde Sterzenbachs Holsteiner Hengst Balougraf ESC (v. Baloubet du Rouet) ohne einen einzigen Abwurf bestes Pferd im Finale. Heinrich Hermann Engemann (Porta Westfalica), Disziplintrainer Springen beim Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR), der das Finale mitmoderierte, war begeistert von den gezeigten Leistungen: „Großen Respekt den drei Reitern, besser kann man unseren Sport nicht darstellen“, so sein Kommentar.