Springreiten: Ergebnisse vom Donnerstag CSI Riesenbeck International 2015

Gerrit Nieberg - Ein Ritt mit Übersicht und Ehrgeiz

Das Turnier hat in Riesenbeck auf der Surenburg begonnen, der erste Sieger steht fest: Gerrit Nieberg, talentierter Sohn des zweifachen Mannschafts-Olympiasiegers der Springreiter, Lars Nieberg, gewann das Springen, das für sechs- und sieben Jahre alte Pferde ausgeschrieben war. Der Soldat der Bundeswehr-Sportkompanie in Warendorf behielt als letzter Starter der 50 Paare Nerven und Übersicht auf seiner sieben Jahre alten Hannoveraner-Stute Verdinale und brauchte in 65.05 Sekunden zwei Sekunden weniger für den Parcours als der zweitplatzierte Holger Wenz auf Cipetto, der ebenfalls fehlerfrei blieb (67. 69 Sek.). Auf den dritten Platz ritt sich Vanessa Borgmann auf Lucky Luck (0/69.69).

„Es ist ein Auftakt nach Maß“, sagt Ludger Beerbaum, der auch „ein bisschen stolz darauf ist, was wir hier geschafft haben“. Der Hausherr agierte fast wie im Sattel – er dirigierte hier und da, sorgte für die Bodenpflege, für Helligkeit, coachte seine Reiter – und schleppte sogar noch eigene Bilder für den Ehrengastbereich an. Seine Kollegen sind voll des Lobes, sie haben gute Bedingungen erwartet – und wurden natürlich nicht enttäuscht. Die großen Starterfelder sprechen für sich – 50 Paare hatten in der Youngster-Tour genannt, 72 Paare bestritten das anschließende Eröffnungsspringen (1,40 Meter).

Einige hundert Zuschauer hatten sich – bei freiem Eintritt – in die neuen Hallen aufgemacht und bei Bier und Würstchen die Nachwuchspferde der Weltklassereiter Gerco Schröder, Marcus Ehning, Marco Kutscher und Kollegen angeschaut. Gesehen haben sie hochveranlagte Springpferde, die für den großen Sport aufgebaut werden.

Bild: Gerrit Nieberg - erster Sieger beim CSI Riesenbeck International (Foto: RI/Foto-Design gr. Feldhaus)