Springreiten: Deutsche Ponyreiter siegen auch im Nationenpreis beim CSIOP Wierden

Nicht nur die deutschen Junioren, sondern auch die Ponyreiter waren beim Niederländischen Youngster Festival in Wierden erfolgreich. In einem spannenden Stechen setzte sich das Quartett von Bundestrainer Peter Teeuwen im Nationenpreis gegen die Mannschaft aus Belgien durch. Dritter wurde das italienische Team.

Drei routinierte Reiter und ein Nationenpreis-Neuling vertraten die deutschen Farben in Wierden. Mit Nullrunden in beiden Umläufen glänzten Julius Reinacher (Rosendahl) mit Christopher Columbus, dieses Jahr Zweiter beim Bundesnachwuchschampionat in Verden, sowie der Mannschaftseuropameister und deutsche Vizemeister Philipp Schulze Topphoff (Havixbeck) mit Mentos Junior, den Peter Teeuwen als Schlussreiter eingesetzt hatte. Nur einen Abwurf musste sich Gerome Graefe (Salzbergen) mit Bartez Z im ersten Umlauf anrechnen lassen, so dass es mit einem Endstand von vier Strafpunkten zum Stechen gegen die Belgier kam. Dort waren die deutschen Paare erneut schnell und fehlerfrei, bis auf Maximilian Rolf (Bremen) mit Bonita, der in Wierden seinen ersten Nationenpreis bestritt. Der 15-Jährige hatte bereits in den Umläufen mit acht und vier Strafpunkten das Streichergebnis geliefert und musste im Stechen sogar nach zwei Verweigerungen ausscheiden. „Er hatte natürlich die Zeit im Auge, kam etwas schräg zum Sprung“, erklärte Peter Teeuwen. Im Großen Preis rehabilitierte sich Rolf dann aber mit der einzigen Nullrunde der deutschen Reiter. Im Stechen fiel nur allerdings am letzten Sprung die Stange, so dass er am Ende auf Platz neun landete.