Springreiten: Der 29. Casino Grand Prix powered by muki startet in Linz

Neues Jahr, neues Spiel - Gesamtsieger 2015 Josef Schwarz jun., Direktor des Casino Linz Josef Kneifel und Frühlingstour-Veranstalter Helmut Morbitzer © Linzer Pferdefestival

Helmut Morbitzer und Gerhard Pischölger (Springreferent d. Oberösterreichischen Pferdesportverbands OOEPS) © Linzer Pferdefestival

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Die Linzer Frühlingstour ist gestartet und geht mit dem Casino Grand Prix powered by MUKI in die zweite Runde. Von 14. bis 17. April findet die erste Vorrunde des prestigeträchtigen Springreitcups wieder im Rahmen der Linzer Frühlingstour statt. Auch an den darauffolgenden Wochenenden ist auf der Reitsportanlage Linz-Ebelsberg viel los. Nach zwei internationalen Springreitturnieren (21. - 24. April und 28. April bis 1. Mai) kommt es von 5. bis 8. Mai zum Höhepunkt der Linzer Frühlingstour - dem CSIO**** Linz.

Die Casino Grand Prix powered by MUKI - Serie geht von 14. bis 17. April in Linz-Ebelsberg in die 29. Ausgabe. Im vergangenen Jahr freute sich Josef Schwarz jun. (OÖ) über den Gesamtsieg. Der Pelmberger konnte sich nach 13 Jahren nun zum zweiten Mal die Gesamtwertung holen.

Die langjährige Tradition des Springcups brachte bereits namhafte Sieger hervor. Der erste Casino Grand Prix Sieger 1987 war niemand geringerer als Thomas Frühmann. Er ist auch einer der drei Reiter die es schafften, den Gesamtsieg drei Mal zu holen. Nach 1987 gelang ihm dieser Erfolg auch in den Jahren 1991 und 1997. 2014 startete er mit einem Sieg in Linz in die Casino Grand Prix powered by muki - Saison. Auch Hugo Simon feierte 1990 den Gesamtsieg in der Turnierserie. 1998, 2002 und 2005 setzte sich Anton Martin Bauer (NÖ) in der Turnierserie durch. Mario Bichler (St) sicherte sich 2009 seinen ersten Gesamtsieg in der Casino Grand Prix Serie und schrieb in den Jahren 2011 und 2012 gleich doppelt Casino Grand Prix Geschichte. Der 35jährige gewann nicht nur als erster Teilnehmer zwei Jahre in Folge die Gesamtwertung, 2012 kam es auch erstmals zu einem Doppelsieg, Astrid Kneifel (OÖ) und Mario Bichler hatten nach dem Finalbewerb in Preding (St) jeweils 380 Wertungspunkte und so gab es zwei Gesamtsieger.

Hausherr Helmut Morbitzer (Gesamtsieger 1995), der 2015 beim Heimturnier in Linz-Ebelsberg den ersten Etappensieg verbuchen konnte, sicherte sich beim muki-Grand Prix vergangene Woche Rang zwei und Rang drei mit seinen Pferden Quincy-Star und Chin Bling VDL, hinter Peter Englbrecht. „Ich war beim muki Grand Prix um zwei Hundertstel langsamer, dass hole ich diese Woche auf“, scherzt der CSIO Macher bei der Pressekonferenz.

Gesamtsieger Josef Schwarz jun. muss beim Start der Turnierserie auf ein neues Pferd setzten: „Pokerface ist noch verletzt, ich werde mit Captain Future am Start sein. Ich war heuer mit ihm auf drei Turnieren und es lässt sich gut an.“ Die Titelverteidigung hat der Pelmberger dennoch im Blick. „Man weiß nie, was passiert und ich werde mein Bestes geben um den Titel zu verteidigen.“ Zwischen seinen beiden Gesamtsiegen lagen 13 Jahre, so lange möchte Schwarz auf den nächsten Gesamtsieg nicht warten.

Auch Peter Englbrecht zeigt sich bescheiden: „Vergangenes Wochenende ich reite neue Pferde, die ich vergangenes Wochenende erstmals an den Start gebracht habe.“ Der Sieg im Sattel von Chalou und eine weitere fehlerfreie Runde mit Activity B zeigen, dass sie gut in Form sind. Roland Englbrecht wird erst am Sonntag entscheiden, ob er mit Mephisto’s Poorboy den Casino Grand Prix am Sonntag (17. April) in Angriff nimmt. „Es kommt darauf an, wie er sich anfühlt, aber zu 90% wird es passen“.

Da knapp 460 Pferde von 14. bis 17. April am Start sein werden, wurde festgelegt, dass jedes Pferd nur ein Mal pro Tag an den Start gebracht werden darf. „Das ist auf internationalen Turnieren ganz normal und kein Problem“, meinte Peter Englbrecht. Auch Willi Fischer, Josef Schwarz jun. und Roland Englbrecht sehen kein Problem in dieser Regelung.