Springreiten: Bad Segeberg Jumping International – Teilnehmer aus 15 Nationen

 

(Bad Segeberg) Eine leichte Nervosität ist ebenso unverkennbar wie die Vorfreude darauf, dass es endlich losgeht: Das Veranstaltertrio des ersten CSI1* in Bad Segeberg hat Wochen und Monate auf die Turnierpremiere hin gearbeitet und wird mit großem Interesse und einem mehr als achtbaren Nennungsergebnis belohnt. Insgesamt 136 Reiterinnen und Reiter aus 15 Nationen mit 322 Pferden erobern vom 24. bis 27. April den Turnierplatz in der Eutiner Straße in Bad Segeberg.

Die Neugier auf die CSI-Premiere ist groß. Aus dem Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern reist z.B. Heiko Schmidt, Derbyzweiter und Nationenpreisreiter aus Neu-Benthen an. „Ich finde es gut, wenn Leute die Initiative ergreifen,“ unterstreicht der Springreiter, „wir brauchen im Norden gute Plätze. Wir meckern immer, dass die Leute ins Ausland durchreisen, da muss man dann auch selbst ein Angebot schaffen. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind große Pferdeländer.“ Genau das ist auch die Motivation des Veranstaltertrios Manfred von Allwöhrden (Grönwohl), Christian Schlicht (Timmendorfer Strand) und Jörg Baltruschat (Werne) – dem Pferdeland Schleswig-Holstein auch turniersportlich noch mehr Bedeutung zu verschaffen.

Dem Anliegen folgen auch Schleswig-Holsteins Reiterinnen und Reiter. Inga Czwalina (Fehmarn), Mylene Diederichsmeier (Havighorst), Laura Jane Hackbarth (Brickeln), der Derbysieger 2012 – Nisse Lüneburg aus Hetlingen – und sein Bruder Rasmus, der deutsche Aktivesprecher Jörg Naeve (Bovenau), Andreas Ripke (Steinfeld) und auch Landesmeisterin Miriam Schneider (Bovenau) sind bei Bad Segeberg Jumping International dabei.

Die Konkurrenz ist groß und selbst international erfolgreich. Etwa die dänischen Springreiter Andreas und Christian Schou und der dänische Meister Lars Bak Andersen, der schon lange in Elmshorn lebt. Ein großes Aufgebot vertritt schwedische Farben: z. B. Denise Svensson, die Lebensgefährtin von Heiko Schmidt, die gerade erst die Hallen-Landesmeisterschaften in Mecklenburg-Vorpommern gewann, Mathilda Karlsson, die international startet, aber in Grönwohld lebt – insgesamt 15 Kandidaten treten in Bad Segeberg für Schweden an. Daraus könnte man auch bequem drei Nationenpreisequipen machen.

Am Donnerstag, dem 24. April, geht es los. Punkt 13.00 Uhr startet die erste Prüfung des CSI Bad Segeberg Jumping International, am Freitag beginnt das Turnier um 07.30 Uhr, am Samstag geht es um ebenfalls um 07.30 Uhr los und der Finaltag am Sonntag wird ab 08.00 Uhr eröffnet. Highlights sind zudem das Six-Bar, das internationale Barrierenspringen am Samstagabend unter Flutlicht, dem eine große Reiterparty im Zelt auf dem Landesturnierplatz folgt. Am Sonntag steht der Große Preis ab 14.30 Uhr im Mittelpunkt.