Springreiten: Bad Segeberg Jumping International 2015 - Kann losgehen

Vier Tage lang, kompakt und gut frequentiert – so präsentiert sich das CSI Bad Segeberg Jumping International vom 23. – 26. April 2015. Die zweite Auflage internationalen Turniersports auf dem modernisierten Landesturnierplatz lockt mit Sport in tollem Ambiente bei allerbesten Rahmenbedingungen.

Insgesamt 153 Reiterinnen und Reiter aus 16 Nationen haben sich in Bad Segeberg angemeldet, darunter allein 49 Teilnehmer aus dem Ausland. Den Löwenanteil stellen die deutschen Reiter mit 104 Teilnehmern. Bad Segeberg hat mächtig gepunktet 2014 mit der Erstauflage des CSI, prompt finden sich etliche „Wiederkehrer“ unter den Aktiven.

Neben dem Titelverteidiger im Großen Preis von Bad Segeberg, dem Iren Eoin Ryan, sind das z.B. die Dänen Michael Aabo und Philip Loven, der Brite Christopher Frazer, die US-Amerikanerin Erin Characklis, sowie etliche Schweden. Aber auch aus den benachbarten Bundesländern kommen etliche Reiter gern wieder zurück auf den idyllischen Turnierplatz, dessen Lage und Reitmöglichkeiten so außergewöhnlich und üppig bemessen ist wie kaum ein anderer Turnierplatz in Deutschland. Derbysieger Thomas Kleis aus Gadebusch ist erneut dabei. Der Mann, der 2009 in Hamburgs legendärem Derbykurs brillierte, fand die CSI-Premiere schon 2014 super, eben wegen dem Standort. Ebenfalls aus Mecklenburg-Vorpommern kommen Daniel Wascher mit Pferden des Landgestüts Redefin, Philipp Makowei aus Gadebusch und Monique Schröder (Passin). Schleswig-Holsteinische Farben vertreten u.a. die Nationenpreisreiter Thomas Voß (Schülp) und Jörg Naeve (Bovenau), Harm Sievers (Tasdorf), die Ex-Landesmeisterin Miriam

Schneider (Bovenau), Andreas Ripke und Tochter Theresa (Steinfeld), die 2014 EM-Bronze mit der deutschen Equipe gewann, und der aktuelle Derbysieger Nisse Lüneburg aus Hetlingen.

Und wie so oft, kommen gleich drei „Lüneburgs“ – auch Rasmus und Jule Lüneburg nutzen das CSI zum Auftakt der grünen Saison. Mit Beeke und Teike Carstensen aus Sollwitt sind zudem zwei der besten Nachwuchs-Springreiterinnen aus dem Pferdeland zwischen den Meeren in Bad Segeberg am Start. Dort geht es um insgesamt 55.000 Euro Preisgeld in elf Prüfungen.

Gucken, staunen, genießen – entweder direkt am Parcours, in der Ausstellung oder im großen Gastronomiezelt mit Terrasse – kann man ganz zwanglos, denn der Eintritt zum internationalen Reitturnier ist frei. Ab Donnerstag beginnt das CSI Bad Segeberg Jumping International. Am Samstag wird die Nacht außerdem deutlich „verlängert“, denn gleich nach dem abendlichen Barrierenspringen folgt die Official Riders Party ab 22.00 Uhr auf dem Gelände.