Springreiten: Auch England und Irland gehen in Dortmund auf Angriff

Cameron Hanley mit Antello Z (Foto von sportfotos-lafrentz.de)

Es wird international! Vom 03.-06. März werden rund zwanzig Nationen in den Westfalenhallen Dortmund vertreten sein und für spannende Entscheidungen sorgen. Besonders die auf Weltklasseniveau ausgetragenen Springprüfungen sind bei den ausländischen Reitern sehr begehrt, wobei die hohe Dotierung der Prüfungen einmal mehr den Kampfgeist und die Siegeslust der Teilnehmer weckt.

Im Springsport sind vor allem die Nationen Irland und England für ihre großartigen Talente bekannt. Im Stangenwald beweisen die Spitzensportler auf Turnieren rund um den Globus ihr Können – so auch Anfang März in Dortmund.

Irland wird in diesem Jahr alles dafür geben, den letztjährigen Sieg von Bertram Allen zu verteidigen und bei der Platzierung des Großen Preises 2016 erneut die heimische Nationalhymne ertönen zu lassen. Teil der irischen Equipe sind unter anderem Jonathan Gordon und Cameron Hanley. Beide Reiter sind bereits für das Finale der Masters League qualifiziert, welches im Rahmen des Großen Preises der Bundesrepublik am Sonntag, den 06.03. ausgetragen wird. Mit seinen erst 21 Jahren ist Jonathan Gordon international bereits hocherfolgreich unterwegs. Vor zwei Wochen erst überzeugte der Ire in Offenburg zweimal mit Rang 2. Im Sattel von Coral Springs sicherte er sich hinter Hendrik Dowe im Gruppenspringen mit Siegerrunde den zweiten Platz und nur um einen Hauch verpasste Jonathan den Sieg in einem Ranglistenspringen der Großen Tour, den sich der Schweizer Pius Schwizer schnappte. Nun stehen alle Zeichen auf Dortmund und zusammen mit Cameron Hanley, der sich unter anderem beim CHI Donaueschingen 2015 den Großen Preis sicherte, werden die irischen Springreiter auf Siegesjagd gehen.

Siegesdurst bringt auch die 18-jährige Britin Millie Allen mit nach Dortmund und wird beim SIGNAL IDUNA CUP nichts dem Zufall überlassen. Die junge Dame aus Cleveland hat schon Erfolge auf ihrem Konto, von denen andere ein Leben lang nur träumen können. 2012 ritt die damals 14-jährige bei den FEI European Championships sowohl zu Team- als auch zu Einzelgold und im Jahr darauf gab es Doppelsilber. Mit ihrem Top-Pferd Balou Star, einem 11-jährigen Oldenburger von Balou du Rouet, ist sie aktuell hocherfolgreich unterwegs und konnte sich im Januar diesen Jahres beim internationalen Reitturnier in Liverpool bereits einen hervorragenden zweiten Platz im U25 Springen sichern, indem sie ihrer Schwester Pippa um nur 2 Hundertstel den Vortritt ließ. Der im Besitz von Udo Oppermann stehende Hengst ist ein absoluter Ausnahmesportler und wird Millie auch nach Dortmund begleiten und in der Großen Tour an den Start gehen.