Springpferdetag Groß Schönebeck am 10. November 2012: Immer wieder Samstags … mit Stefan Böse

Er hat ja nun seine Verletzung an der Wirbelsäule gut überstanden und sich auch schon erfolgreich in den Turniersport zurück gemeldet. Stefan Böse aus Groß Schönebeck sitzt wieder fest im Sattel und blickt frohen Mutes in die Zukunft. „Wenn man so eine Verletzung hat, kann man schnell erkennen, wo man steht und es gab Kunden, die noch am gleichen Tag ihre Pferde abgeholt haben, als es passierte“, erzählte Stefan Böse am letzten Wochenende in Neustadt bei der Jumping & Pony Trophy. Aber ist nicht voller Verdruss, sondern denkt nach vorne. Einen ordentlichen Schub bekam er auch durch seine sehr guten Platzierungen in Neustadt. Das gibt Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben.

Und damit geht es am Samstag in eigener Halle los. Es startet der erste von mehreren Springtagen der Hallensaison auf der Böse-Reitanlage in Groß Schönebeck im Landkreis Barnim. Das Turnier ist wieder als Late-Entry-Variante angelegt. Es muss also keiner vorher nennen, sondern kommt vorbei, wenn er ausreichend Lust verspürt. Gesprungen wird ab 09.00 Uhr; beginnend mit einer A**-Springpferdeprüfung. Und so geht es quer durch alle Level bis zum Hauptspringen um 16.30 Uhr auf M*-Niveau. Da Groß Schönebeck recht beliebt ist in der Springsport-Szene, kann man eigentlich immer mit Regionalstars und bekannten Pappenheimern rechnen. Ein Besuch könnte sich also durchaus lohnen.

Unter den Augen der ehrenwerten Herren Claus Förster, Ludwig Kautz und Torsten Schmiedt dürfen sich dann die Sportlerpaare austoben und springen, was das Zeug hält.

Wer keine Lust auf die Zitterpartie in der Halle hat, kann sich in der Reiterstube von Mutter Böse nicht nur wärmen, sondern die ganze Veranstaltung auch noch live am Bildschirm reinziehen. So bleibt es auch bei tiefen Temperaturen ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man nach Groß Schönebeck kommt. ...und bleibt...

Informationen zum Reitstall gibt es unter www.reitstall-boese.de