SPARDA Derby-Meeting Hamburg 2012: Alle Sieger des Deutschen Derbys auf einem Plakat

Hamburg - Insgesamt 143 Deutsche Derbys wurden seit 1869 ausgetragen und der erste Sieger hieß Investment, gehörte Ulrich von Oertzen, wurde von Reuben Batemann trainiert und von einem Jockey namens W. Little geritten. Auf der Rennbahn in Hamburg-Horn gibt es jetzt ganz aktuell und inklusive des 143. Siegers im SPARDA Deutschen Derby - Pastorius - das Plakat mit den Namen und Rennstallfarben aller Derbysieger von 1869 bis 2012, inklusive Besitzer, Trainer und Jockey.

Der Hauptsponsor Sparda-Bank und der Hamburger Renn-Club haben das Plakat in Auftrag gegeben. Besitzer, Trainer und Reiter des aktuellen Derbysiegers Pastorius bekamen bei der Siegerehrung die ersten Exemplare überreicht.  Das Poster ist im Format A 2 in der Wettannahmestelle von German Tote auf der Horner Rennbahn am Haupteingang oder im Sekretariat des Hamburger Renn-Clubs erhältlich. In den vergangenen 143 Jahren ist das Deutsche Derby in Hamburg-Horn nur 1945 nicht ausgetragen worden, zog umständehalber auch einmal nach Hoppegarten und nach Köln um und hat drei Kriege und diverse Krisen überstanden. Das hochaktuelle Derbyplakat stellt eine einzigartige Erinnerung dar und kostet 20 Euro.

Zu Lande und zu Wasser: Langstreckler, der HSV und Seepferde

Hamburg - Schwimmende Pferde, vierbeinige "Nurmis" und die komplette Bundesliga-Mannschaft des Hamburger SV - der Mittwoch hatte den 5.000 Besuchern auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn einiges zu bieten. Das traditionelle Seejagdrennen, in dem die Pferde einen Teil der Strecke schwimmend zu bewältigen hatten, war eine Angelegenheit von Trainerin Elfi Schnakenberg aus der Ortschaft Jerusalem bei Verden/Aller. Mit Gelon, Alanco und Samurai stellte sie die drei Erstplatzierten des Rennens, im Sattel des Siegers saß ihr Sohn Oliver Schnakenberg.

Den "Langen Hamburger", das über 3200 Meter führende längste Flachrennen der SPARDA Derby-Woche ging an den Favoriten Tres Rock Danon, den Waldemar Hickst in Köln für den japanisch-russischen Stall D'Angelo trainiert, im Sattel des Siegers saß Alexander Pietsch, dem insgesamt drei Siege gelangen. Mit Tidespring unter Fabrice Beron kam ein vierbeiniger Gast aus Frankreich auf Rang zwei.

Zu Gast war in Horn die komplette Mannschaft des Hamburger SV, die Autogramme gab und sich am Rennsportgeschehen höchst interessiert gab. Als Experte outete sich Neuzugang René Adler, der schon in jungen Jahren in seiner Leipziger Heimat Gast auf der dortigen Rennbahn Scheibenholz war.

Ausgezeichnet war der Wettumsatz in den neun Rennen: Er betrug 325.936 Euro, etwas mehr als am Tag zuvor in zehn Rennen.

Das SPARDA Derby-Meeting endet heute mit neun weiteren Rennen, im Mittelpunkt steht der Große Preis von Lotto Hamburg.

Foto von Frank Sorge: Gelon mit Oliver Schnakenberg

Mehr Informationen über das Deutsche Derby in Hamburg gibt es unter www.galopp-hamburg.de