SPARDA 143. Deutsches Derby: Hengst ohne Derby-Nennung gewinnt Derby-Test

Hamburg - Vor einem Jahr wurde der Iffezheimer Derby-Trial, beim Frühjahrsmeeting in Baden-Baden eine wichtige Vorprüfung auf das SPARDA 143. Deutsche Derby, von Gestüt Ravensbergs Waldpark gewonnen. Und der war dann wenige Wochen später auch der große Triumphator in Hamburg-Horn. So wurde natürlich auch die diesjährige Austragung des Iffezheimer Rennens mit einiger Spannung erwartet. Doch am vergangenen Samstag gewann dort mit Secessio ein Hengst, der über keine Derby-Nennung verfügt. Der im Besitz der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Hengst, den Waldemar Hickst in Köln trainiert, kam überraschend gegen die Derby-Kandidaten Andolini und Girolamo zum Zuge. Im vergangenen Jahr war er sieglos geblieben, schon auch deshalb gab ihm Hickst beim Meldeschluss Anfang des Jahres kein Derby-Engagement.

Doch nun stellt sich für den stark gesteigerten Secessio die Lage anders dar. Möglich wäre eine Derby-Nachnennung, die ist wenige Tage vor dem Rennen fällig, beträgt jedoch zehn Prozent des Basis-Rennpreises, also 50.000 Euro. Gestüt Fährhof-Boss Dr. Andreas Jacobs hielt sich am Samstag zunächst einmal bedeckt: "Zum jetzigen Zeitpunkt stellt sich die Frage noch nicht", sagte er.

24 Stunden später brachte sich ein Pferd aus München nachdrücklich für das SPARDA 143. Deutsche Derby ins Gespräch. Feuerblitz aus dem Rennstall Eivissa von Patrick Bertermann gewann in Rom das Derby Italiano und gilt jetzt als einer der ersten Anwärter auf das Hamburger Pendant. Er wird von Michael Figge trainiert, der in Rom bereits erfolgreiche Engländer Robert Havlin wird ihn auch in Horn steuern. Feuerblitz, der am Sonntag knapp 300.000 Euro auf das Konto seines Besitzers galoppierte, kostete als Jährling bei einer Auktion in Baden-Baden gerade einmal 3.000 Euro.

Mehr Informationen über das Deutsche Derby in Hamburg gibt es unter www.galopp-hamburg.de