Silbernes Lorbeerblatt für zwölf Olympioniken: Bundespräsident ehrte erfolgreiche Pferdesportler

Berlin (fn-press). Strahlend schüttelte Kristina Sprehe Bundespräsident Joachim Gauck die Hand. Die Mannschafts-Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London war eine von 164 Sportlerinnen und Sportlern, die in Berlin mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurden.

Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistung. Im Jahr der Olympischen und Paralympischen Spiele waren die Medaillengewinner von London zu Gast in Schloss Bellevue. Die Ehrung – ein ansteckbares Abzeichen – erhielten insgesamt 164 Aktive, darunter zwölf Reiterinnen und Reiter: die Mannschafts-Olympiasieger der Vielseitigkeit, Sandra Auffarth (Einzel-Bronze), Ingrid Klimke, Michael Jung (Einzel-Gold), Dirk Schrade und Peter Thomsen, das silberne Dressurteam mit Helen Langehanenberg, Dorothee Schneider und Kristina Sprehe sowie die paralympischen Teamzweiten Hannelore Brenner (zweimal Einzel-Gold), Britta Näpel (zweimal Einzel-Silber), Dr. Angelika Trabert (zweimal Einzel-Bronze) und Steffen Zeibig.

Bundespräsident Joachim Gauck betonte in seiner Festansprache: „Wir brauchen Sie in unserer Gesellschaft nicht nur als Sportler, sondern auch als Vorbilder in allen anderen Lebensbereichen.“ Das Silberne Lorbeerblatt wurde 1950 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet. 1993 wurden erstmals bei einer Verleihung durch Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker Olympia-Starter und Paralympics-Teilnehmer für ihre in Barcelona gewonnenen Medaillen gemeinsam geehrt.