Sieger Bundesjungzüchterwettbewerb Graditz 2015: Gelb-Grün ist trumpf!

Hannoveraner und Rheinländer Jungzüchter stehen beim Bundesjungzüchterwettbewerb ganz vorne

Graditz. Im herrlichen Ambiente des Hauptgestüts in Graditz fand am Wochenende der 19. Bundesjungzüchterwettbewerb statt. Gastgeber war der Trakehner Verband. 13 Verbände und 120 Teilnehmer starteten beim zweitägigen Wettbewerb in den vier Disziplinen Mustern, Beurteilung, Theorie und Beurteilung des Freispringens. Hannovers Jungzüchter hielten am Ende den begehrten Pokal in der Gesamtwertung in den Händen und gewannen zum achten Mal den Deutschen Meistertitel.

Dass Hannoveraner und Rheinländer gut zusammenpassen, bewiesen auch die Jungzüchter mit diversen Platzierungen. Zweiter der Gesamtwertung war der Holsteiner Verband gefolgt von der Mannschaft der Rheinländer. Graditz scheint ein guter Platz für die Hannoveraner zu sein, denn bereits vor zehn Jahren gewannen sie beim neunten Bundeswettbewerb im Hauptgestüt den Titel.

Dieses gute Ergebnis setzte sich durch hervorragende Einzel- und Mannschaftsergebnisse zusammen. Das jüngere Team der Hannoveraner Jungzüchter (Johanna Marloh, Vanessa Feuerstein, Clara Heine) in der Altersklasse 14 bis 18 Jahre gewann bereits zum dritten Mal in Folge den Deutschen Meisterschaftstitel. In dieser Altersklasse erreichten die Rheinländer den fünften Platz. In der Altersklasse 19 bis 25 Jahre sicherte sich das Team aus dem Rheinland mit Stefan Baehren, Stephan Haarhoff und Joelle Mihm den Meistertitel. Die Hannoveraner (Dominik Brüggemann, Henrike Gehrdau-Schröder, Assi Blume) kamen auf den Bronzerang.

In der Einzelwertung aller vier Disziplinen der jeweiligen Altersgruppen gewann Yannick Pferdmenges aus dem Rheinland vor Johanna Marloh und Vanessa Feuerstein aus Hannover bei den jüngeren Teilnehmern. In der Altersklasse II gewann Stefan Baehern aus dem Rheinland, auf den dritten Platz kam Henrike Gehrdau-Schröder vom Hannoveraner Team. Die höchste Punktzahl aller Teilnehmer erzielte Yannick Pferdmenges.

Foto von Hannoveraner Verband/Thomas Francke